Hilfen zur Bibellesung

Hier finden Sie die von Pfarrer Michael Terhoeven erstellten Hilfen zur persönlichen Bibellesung für den jeweils bevorstehenden Sonntag. Diese liegen auch in unseren Kirchen aus. Die Heilige Schrift in der Einheitsübersetzung als Onlineversion finden Sie hier und auch hier.

5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, 5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Vor dir, dem HERRN, knie ich nieder und verneige mich. Du bist der Schöpfer und Gott. (vgl. Ps 95,6-7)

 

Ich lese die 2.Lesung der Messliturgie: 1 Kor 2,1-5

„Ich kam nicht zu euch, Schwestern und Brüder, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Geheimnis Gottes zu verkünden. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und Furcht, zitternd und bebend zu euch.

Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.“

 

Zur Besinnung

Das Geheimnis Gottes ist seine Liebe. Diese Liebe verbindet ihn in der Menschwerdung mit allen Leidenden.

Glänzende Reden und gelehrte Weisheit können blenden und das Kreuzgeheimnis überblenden.

Wenn ich meine Schwachheit und Furchtsamkeit wahrnehme und annehme, dann kann Gottes Geistkraft durch mich wirken.

Ich vertraue Gott und seinem Liebesgeheimnis und nicht meiner Kraft.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sende uns seine Geistkraft; seine Weisheit wirke durch uns. Amen

(Text zum ausdrucken)​​​​​​​

4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, 4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Hilf uns, Herr, unser Gott, führe uns aus allen Völkern zusammen! Wir wollen deinen heiligen Namen preisen, uns rühmen, weil wir dich loben dürfen.“ (Ps 106,47)

 

Ich lese die 2.Lesung der Messliturgie: 1 Kor 1,26-31

„Seht doch auf eure Berufung, Brüder und Schwestern! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.“

 

Zur Besinnung

Mächtige, Vornehme, Starke, Törichte, Schwache, kleine Leute in unserer Gemeinde / Kirche.

Der Kreuzestod Jesu zeigt: Gott ist radikal/total bei und in den Kleinen, Schwachen, Törichten.

Gottes Weisheit wirkt – so gilt unser Lobpreis Gott allein.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sende uns seine Geistkraft; seine Weisheit wirke in uns. Amen

(Text zum ausdrucken)

3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, dir will ich mit der ganzen Schöpfung ein neues Lied singen. Dein Name soll groß sein unter allen Völkern. (nach Ps 96,1)

 

Ich lese die 2.Lesung der Messliturgie: 1 Kor 1,10-13.17

„Ich ermahne euch, Schwestern und Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid vielmehr eines Sinnes und einer Meinung!

Es wurde mir nämlich, meine Brüder und Schwestern, von den Leuten der Cloe berichtet, dass es Streitigkeiten unter euch gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus – ich zu Apollos – ich zu Kephas – ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?

Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.“

 

Zur Besinnung

Es gibt auch Streitigkeiten in unseren Gemeinden, in der Kirche und zwischen den Kirchen. Wo ist da meine Position?

Welchen Platz räume ich dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn ein?  Bezeuge ich seine frohe und befreiende Botschaft in Wort und Tat?              Sehe ich das als meine vorrangige Sendung?

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sende uns seinen Geist; der Herr wende sich uns zu. Amen

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2. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, 2. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Alle Welt bete dich an, o Gott, und singe dein Lob, sie lobsinge deinem Namen, du Allerhöchster.“(Ps 66,4)

 

Ich lese die 2.Lesung der Messliturgie: 1 Kor 1,1-3

„Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder Sosthenes an die Kirche Gottes, die in Korinth ist – die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen -, mit allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus überall anrufen, bei ihnen und bei uns.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“

 

Zur Besinnung

Ich gehöre zur Kirche Gottes.

Ich bin in Christus Jesus geheiligt – von Grund auf geheilt.

Als Geheilter bin ich berufen. – Wozu?

Wie kann ich zur Heilung der Menschen, denen ich begegne, beitragen? Wie zur Heilung der Welt?

Frieden ist mir geschenkt, die ganze Zuwendung Gottes ist mir geschenkt.

Welche Folgerung ziehe ich daraus?

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sende uns seinen Geist; der Herr wende sich uns zu. Amen

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Taufe des Herrn, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, Taufe des Herrn, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr Jesus Christus, nach der Taufe durch Johannes öffnete sich für dich der Himmel und Gottes Geist kam auf dich herab. Dein Vater im Himmel bestätigte dich und dein Werk. Sende deinen Geist für den Auftrag des neuen Jahres. (nach Mat 3,16-17)

 

Ich lese die 2.Lesung der Messliturgie des Festtages: Apg 10,34-38

Beim heidnischen Hauptmann Kornelius „begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.

Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus: Dieser ist der Herr aller.

Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.“

 

Zur Besinnung

Nicht Herkunft zählt, sondern das Suchen und Tun.

Jesus Christus ist das Wort und der Frieden für alle.

In Taufe und Firmung bin auch ich gesalbt mit Heiligem Geist und mit Kraft; ich bin Kind Gottes; ich bin gesandt, Gutes zu tun, zu heilen und das Böse zu bannen. Gott ist mit mir / mit uns.

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sende uns seinen Geist; der Herr wende sich uns zu. Amen

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Neujahr, Oktavtag, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, Neujahr, Oktavtag, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Gruß, dir, heilige Mutter, du hast den König geboren, der in Ewigkeit herrscht über Himmel und Erde.“ (Sedulius)

 

Ich lese die 2.Lesung der Messliturgie, Hochfest der Gottesmutter Maria:       Gal 4,4-7

„Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft (Kindschaft) erlangen.

Weil ihr aber Söhne (Kinder) seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.

Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn (Kind); bist du aber Sohn (Kind), dann auch Erbe, Erbe durch Gott.“

 

Zur Besinnung

Erfüllte Zeit – Gott kommt ans Ziel seiner Liebe.

Welche Gesetzmäßigkeiten machen mich unfrei?

Befreit zum freien Kind Gottes – ein Lebensverständnis für das Jahr 2023 und darüber hinaus.

Gottes Geist stiftet die Herzensverbindung.

Wie kann ich sie leben?

Wie kann ich darauf als Erbe/Erbin antworten?

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche, in das Jahr 2023?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu. Amen

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Weihnachten, Am Morgen, Lesejahr A

Hilfen zur persönlichen Bibellesung, Weihnachten, Am Morgen, Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Du Licht, strahle heute in meinem Herzen auf. Du, im Stall geboren, bist der Herr, der starke Gott, der Friedensfürst. Deine Herrschaft überdauert alle Zeiten. Dir sei Lobpreis und Dank. (vgl. Jes 9,1.5; Lk 1,33)

 

Ich lese die 2. Lesung der Messliturgie, Weihnachten, Am Morgen: Titus,3,4-7

„Als die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes, unseres Retters, erschien, hat er uns gerettet – nicht aufgrund von Werken der Gerechtigkeit, die wir vollbracht haben, sondern nach seinem Erbarmen – durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung im Heiligen Geist.

Ihn hat er im reichen Maß über uns ausgegossen durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir durch seine Gnade gerecht gemacht werden und das ewige Leben erben, das wir erhoffen.“

 

Zur Besinnung

Weihnachten und Ostern an einem Tag:

Die Güte Gottes als Kind in der Krippe

Geschenke: Rettung / Bad der Wiedergeburt - Taufe / Geistsendung – Firmung

Das Weihnachtslicht – das Osterlicht– das Tauflicht

Jesus Christus, das Licht der Welt – in mir; strahlt es aus mir heraus?

Gottes großes Erbarmen mit uns

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu. Amen

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4. Advent, Lesejahr A

Bibellesung zum 4. Advent im Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Tauet, ihr Himmel, von oben! Ihr Wolken, regnet herab den Gerechten! Tu dich auf, o Erde, und sprosse den Heiland hervor! (vgl. Jes 45,8)

 

Ich lese die zweite Lesung der Messliturgie: Römerbrief 1,1-7

„Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert, das Evangelium Gottes zu verkünden, das er durch seine Propheten im Voraus verheißen hat in heiligen Schriften: das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids, der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohns Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn.

Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um unter allen Heiden Glaubensgehorsam aufzurichten um seines Namens willen; unter ihnen lebt auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid.

An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.“

 

Zur Besinnung

Paulus schreibt an die judenchristlich geprägte Gemeinde in Rom. Sie lebt unter Heiden. Zu ihr gehören auch Heidenchristen. - Jesus Christus, gestorben am Kreuz und von den Toten auferstanden - auf sein Geburtsfest gehen wir zu. - Auf Jesus Christus hören und ihm glaubend folgen, das gilt für Juden- und Heidenchristen in gleicher Weise. - Berufen, die frohmachende Botschaft von Jesu Geburt, Tod und Auferstehung zu verkünden.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen: Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu. Amen

(Text zum ausdrucken)

3. Advent, Lesejahr A

Bibellesung zum 3. Advent im Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, zu jeder Zeit möchte ich mich in dir freuen; ja, freuen möchte ich mich in dir. Lass mich spüren, dass du bei mir bist. (nach Phil 4,4-5)

 

Ich lese die zweite Lesung der Messliturgie: Jakobusbrief 5,7-10

„Schwestern und Brüder, haltet geduldig aus bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, auch der Bauer wartet au die kostbare Frucht der Erde, er wartet geduldig auf sie, bis Frühregen oder Spätregen fällt. Ebenso geduldig sollt auch ihr sein; macht eure Herzen stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor.

Klagt nicht übereinander, Brüder und Schwestern, damit ihr nicht gerichtet werdet! Seht, der Richter steht schon vor der Tür.

Brüder und Schwestern, im Leiden und in der Geduld nehmt euch die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn gesprochen haben.“

 

Zur Besinnung

Wann und wie hat mir in letzter Zeit meine Geduld geholfen?

„Mein Herz stark machen“ wie verstehe ich das? Welches „Medikament“, welche Übung stärkt mein Herz?

Klagen übereinander – der Richter steht vor der Türe – aufrichten.

Leiden und Geduld: welche Vorbilder habe ich, fallen mir ein?

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu, richte uns auf und schenke Geduld. Amen

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2. Advent, Lesejahr A

Bibellesung zum 2. Advent im Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, komm, um die Welt zu erlösen. Wir wollen uns bereit machen und unsere Ohren öffnen für dein frohmachendes Wort. Herr, komm in unsere Herzen. (nach Jes 30,19.30)

 

Ich lese die zweite Lesung der Messliturgie: Römerbrief 15,4-9

„Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schriften Hoffnung haben.

Der Gott der Geduld und des Trostes aber schenke euch, eines Sinnes untereinander zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einmütig und mit einem Munde preist.

Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes! Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, um die Verheißung an die Väter zu bestätigen; die Heiden aber sollen Gott rühmen um seines Erbarmens willen, wie geschrieben steht:

Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.“

 

Zur Besinnung

Ich lese den Text als Heidenchrist. Gott rühmen als Ziel.

Geduld – Trost – Hoffnung – eines Sinnes sein: das Bibelwort, Jesus Christus

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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1. Advent, Lesejahr A

Bibellesung zum 1. Advent im Lesejahr A

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, dir vertraue ich. Lass mich nicht scheitern, lass meine Feinde nicht triumphieren! Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden.“. (Ps 25,1-3)

 

Ich lese die zweite Lesung der Messliturgie: Römerbrief 13,11-14

„Und das tut im Wissen um die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.

Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht! Vielmehr zieht den Herrn Jesus Christus an und sorgt nicht so für euren Leib, dass die Begierden erwachen.“

 

Zur Besinnung

Schlafmützen – das Gegenteil: wissen, was los ist.

Die Realität wahrnehmen: 1. Was ist um mich herum? 2. Die Realität, die ich im Glauben schon sehen kann.

Taufsymbol: Jesus Christus wie ein Gewand anziehen.

Die Folgerungen, die sich für mich daraus ergeben.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete: „Vater unser…“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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33. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 33. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, du bist unser Frieden; du hörst und erhörst uns; du sammelst uns aus Vereinzelung und Einsamkeit. Danke. (nach Jer 29,11.12.14)

 

Ich lese die erste Lesung der Messliturgie: Maleachi, 3,19-20b

„Seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: Da werden die Überheblichen und alle Frevler zu Spreu und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heerscharen. Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen dann bleiben.

Für Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wir die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und ihre Flügel bringen Heilung.“

 

Zur Besinnung

Ich lasse die Bilder des Textes auf mich wirken: brennender Ofen, Spreu, Wurzel, Zweig, Sonne der Gerechtigkeit mit Flügeln der Heilung.

Kenne ich Überheblichkeit und Frevel?

Was kann das für mich bedeuten: Gottes Namen fürchten? – Ehrfurcht haben.

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Ich segne alle geschundenen Menschen.

„Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 32. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Herr, lass mein Gebet zu dir dringen, wende dein Ohr meinem Flehen zu.“ (Ps 88,3)

 

Ich lese die erste Lesung der Messliturgie: 2 Makkabäer 7,1-2.7a.9-14

„In jenen Tagen geschah es, dass man sieben Brüder mit ihrer Mutter festnahm. Der König Antiochus wollte sie zwingen, entgegen dem göttlichen Gesetz Schweinefleisch anzurühren, und ließ sie darum mit Geißeln und Riemen peitschen.

Einer von ihnen ergriff für die anderen das Wort und sagte: Was willst du uns fragen und was willst du von uns lernen? Eher sterben wir, als dass wir die Gesetze unserer Väter übertreten.

Als der Erste der Brüder auf diese Weise gestorben war, führten sie den Zweiten zur Folterung. Als er in den letzten Zügen lag, sagte er: Du Unmensch! Du nimmst uns dieses Leben; aber der König der Welt wird uns zu einem neuen, ewigen Leben auferstehen lassen, weil wir für seine Gesetze gestorben sind.

Nach ihm folterten sie den Dritten. Als sie seine Zunge forderten, streckte er sie sofort heraus und hielt mutig die Hände hin. Dabei sagte er gefasst: Vom Himmel habe ich sie bekommen und wegen seiner Gesetze achte ich nicht auf sie. Von ihm hoffe ich sie wiederzuerlangen. Sogar der König und seine Leute staunten über den Mut des jungen Mannes, dem die Schmerzen nichts bedeuteten.

Als er tot war, quälten und misshandelten sie den Vierten genauso. Dieser sagte, als er dem Ende nahe war: Gott hat uns die Hoffnung gegeben, dass er uns auferstehen lässt. Darauf warten wir gern, wenn wir von Menschenhand sterben. Für dich aber gibt es keine Auferstehung zum Leben.“

 

Zur Besinnung:

Auch heute werden Menschen gefoltert und umgebracht, bis in den Tod hinein gequält.

Was will und was kann ich von den Makkabäer Brüdern lernen?

Worauf vertrauen und hoffen die Brüder?

Worauf vertraue und hoffe ich?

Wofür bin ich bereit, mein Leben zu wagen

und zu opfern?

Ich kann meinen Glauben an die Auferstehung, ich kann meinen Glauben an den liebenden Gott, der das Leben rettet und vollendet, verbinden mit dem Einsatz der Menschen, die für Freiheit, Menschenwürde, Gerechtigkeit ihr Leben wagen.

 

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

 

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

 

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Ich segne alle geschundenen Menschen.

„Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 31. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Herr, verlass mich nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott! Eile mir zu Hilfe, Herr, du mein Heil.“ (Ps 38,22-23)

 

Ich lese die erste Lesung der Messliturgie: Weisheit 11,22-12,2

„Herr, die ganze Welt ist ja vor dir wie ein Stäubchen auf der Waage, wie ein Tautropfen, der am Morgen zur Erde fällt. Du hast mit allen Erbarmen, weil du alles vermagst, und siehst über die Sünden der Menschen hinweg, damit sie umkehren. Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen.

Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre? Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens.

Denn in allem ist dein unvergänglicher Geist. Darum bestrafst du die Sünder nur nach und nach; du mahnst sie und erinnerst sie an ihre Sünden, damit sie sich von der Schlechtigkeit abwenden und an dich glauben, Herr.“

 

Zur Besinnung

Der unendliche Gott liebt seine „Staubkorn-, Tautropfen- Schöpfung“ und in ihr den Menschen- auch mich. Aus Liebe geschaffen, zu lieben den Freund des Lebens.

Des Herrn Liebe ist geduldig und führt behutsam zur Umkehr, zur Hinkehr zu ihm – zu lieben, zu glauben, zu hoffen.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott. Ich bete das Vater-unser.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 30. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, dich will ich suchen. Das soll meine Freude sein. Du schaust mich an, ich will deinem Blick nicht ausweichen. Dein Antlitz will ich suchen. Wenn ich deine Macht und Herrlichkeit erspüre, dann freue ich mich. (vgl. Ps 105,3-4)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Jesus Sirach 35,15b-17.20-22a:

„Der Herr ist Richter und es gibt vor ihm kein Ansehen der Person. Er bevorzugt niemanden gegenüber einem Armen, die Bitte eines ungerecht Behandelten wird er erhören. Er missachtet nicht den Hilferuf der Waise und die Witwe, wenn sie ihren Jammer ausschüttet.

Wer Gott wohlgefällig dient, wird angenommen und seine Bitte dringt bis in die Wolken. Das Gebet eines Demütigen durchdringt die Wolken, und bevor es nicht angekommen ist, wird er nicht getröstet und er lässt nicht nach, bis der Höchste daraufschaut. Und er wird für die Gerechten entscheiden und ein Urteil fällen.“

 

Zur Besinnung

Der gerechte und barmherzige Herr: Er liebt alle in gleichem Maße – ohne Bevorzugung. Er hat ein Ohr für die Schwachen. Er verhilft ihnen zu ihrem Recht.

Der Herr hört das Gebet und den Hilferuf aus einem lauteren Herzen ohne Hintergedanken. Gott wohlgefällig dienen: klar sein in seinen Absichten. Das gefällt Gott. Das Gebet und die Tat ohne Hintergedanken dringen zu Gott durch.

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

 

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott. Ich bete das Vater-unser.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 29. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich. Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede! Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel.“ (vgl. Ps 17,6.8)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Exodus 17,8-13:

„Und Amalek kam und suchte in Refidim den Kampf mit Israel. Da sagte Mose zu Josua: Wähl uns Männer aus und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde mich morgen mit dem Gottesstab in meiner Hand auf dem Gipfel des Hügels stellen. Josua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.“

Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker. Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben den unter ihn und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, sodass seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging.

So schwächte Josua Amalek und sein Heer mit scharfem Schwert.“

 

Zur Besinnung

Tat und Gebet - Vertrauen in Gottes Kraft – das Gebet als scharfes Schwert

Wann habe ich erfahren, dass Gottes Kraft durch mein Beten wirksam wurde?

Beten in Gemeinschaft

Meine innere und äußere Haltung beim Gebet

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott. Ich bete das Vater-unser.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

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28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 28. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Dir, o Herr, singe ich immer wieder mein Lied. Du vollbringst wunderbare Taten. Meine Lebensmelodie bist du.“ (vgl. Ps 98)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, 2 Könige 5,14-17:

„Naaman, der Syrer, ging zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der Gottesmann Elischa befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund, wie der Leib eines Kindes und er war rein von seinem Aussatz. Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. So nimm jetzt von deinem Knecht ein Dankgeschenk an! Elischa antwortete: So wahr der HERR lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich nehme nichts an. Auch als Naaman ihn dringend bat, es zu nehmen, lehnt er es ab. Darauf sagte Naaman: Wenn es also nicht sein kann, dann gebe man deinem Knecht so viel Erde, wie zwei Maultiere tragen können; denn dein Knecht wird keinem anderen Gott mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen als dem HERRN allein.“

 

Zur Besinnung

Naaman nimmt Erde Israels mit, weil er, wie alle seine Zeitgenossen, an die Ortsbezogenheit des Gottes glaubt. - Naaman folgt der Anweisung Elischas nur widerwillig und ist von dem Heilerfolg überrascht. Er kommt zum Glauben an den HERRN. – Nur diesem HERRN will er in Zukunft opfern. - Elischa verweist auf den HERRN und nimmt keine Dankesgabe an.

Mein Zögern – Wunder in meinem Leben – was prägt meinen Glauben? – Meine Hingabe – Mein Leben als Hinweis auf den wunderbaren Gott.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott. Ich bete das Vater-unser.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne + und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

(Text zum ausdrucken)

27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 27. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Deiner Macht ist das All unterworfen, Herr, und niemand kann sich dir widersetzen; denn du hast Himmel und Erde gemacht und alles, was wir unter dem Himmel bestaunen. Du bist der Herr über alles. (Est 13,9.10-11 Vulgata)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Habakuk 1,2-3; 2,2-4:

„Wie lange, Herr, soll ich noch rufen und du hörst nicht? Ich schreie zu dir: Hilfe, Gewalt! Aber du hilfst nicht. Warum lässt du mich die Macht des Bösen sehen und siehst der Unterdrückung zu? Wohin ich blicke, sehe ich Gewalt und Misshandlung, erhebt sich Zwietracht und Streit.

Der Herr gab mir Antwort und sagte: Schreib nieder, was du siehst, schreib es deutlich auf die Tafeln, damit man es mühelos lesen kann! Denn erst zu der bestimmten Zeit trifft ein, was du siehst; aber es drängt zum Ende und ist keine Täuschung; wenn es sich verzögert, so warte darauf; denn es kommt, es kommt und bleibt nicht aus. Sieh her: Wer nicht rechtschaffen ist, schwindet dahin, der Gerechte aber bleibt wegen seiner Treue am Leben.“

 

Zur Besinnung

Ich nehme die Schrecklichkeiten in meiner Welt wahr. Ich schrei zu Gott – Ausdruck meines Vertrauens.   Ich bin enttäuscht.   Gott antwortet. Höre ich die Antwort? Will ich sie hören? Wie steht es um mein Vertrauen, meine Geduld?

Gott ist der, der alles ins Dasein gerufen hat.

Als Christ kann ich auf Jesus Christus schauen – gekreuzigt, auferstanden, beim Ewigen und zugleich an meiner Seite.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott. Ich bete das Vater-unser.

Ich segne + mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

(Text zum ausdrucken)

26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 26. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Alles, was du uns getan hast, o Herr, das hast du nach deiner gerechten Entscheidung getan, denn wir haben gesündigt, wir haben dein Gesetz übertreten. Verherrliche deinen Namen und rette uns nach der Fülle deines Erbarmens. (vgl. Dan 3,31.29.30.43.42.)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Amos 6,1a.4-7:

„Weh den Sorglosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria!

Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall. Ihr grölt zum Klang der Harfe, ihr wollt Musikinstrumente erfinden wie David. Ihr trinkt den Wein aus Opferschalen, ihr salbt euch mit feinsten Ölen, aber über den Untergang Josefs sorgt ihr euch nicht. Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist vorbei.“

 

Zur Besinnung

Welches Wort trifft mich?

Leben auf Kosten der anderen.

Missbrauch von Religion.

Sorglosigkeit im Hinblick auf die Not der anderen.

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

 

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser und segne + mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

(Text zum ausdrucken)

25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 25. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Du bist unser Herr für alle Zeit. Du bist unser Heil. Darum rufen wir in unseren Nöten und Verwirrungen zu dir und vertrauen: Du wirst uns erhören.

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Amos 8,4-7:

„Hört dieses Wort, die ihr die Armen verfolgt und die Gebeugten im Land unterdrückt!

Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei, dass wir Getreide verkaufen und der Sabbat, dass wir den Kornspeicher öffnen können? Wir wollen das Hohlmaß kleiner und das Silbergewicht größer machen, wir fälschen die Waage zum Betrug, um für Geld die Geringen zu kaufen und den Armen wegen eines Paars Sandalen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.

Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen: Keine ihrer Taten werde ich jemals vergessen.“

 

Zur Besinnung

Die „religiösen“ Vorschriften werden beachtet. Danach Schurkerei!

Erlebe ich das, was ich im Text lese, in meinem Alltag?

Der HERR vergisst nicht! – das Böse, den Bösen – vor allem aber vergisst der HERR nicht den Geschundenen.

Mahnung / Warnung // die Gegenwart Gottes in meinem Alltag

Trost / Stärkung / Hoffnung, die nicht in die Irre geht.

der Herr als Sehender an meiner Seite

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

 

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser und segne + mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Der Herr segne und behüte uns; der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten; der Herr wende sich uns zu mit seinem Frieden. Amen

(Text zum ausdrucken)

24. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 24. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, gib Frieden in unseren Tagen. Sende uns zuverlässige und glaubwürdige Zeugen deiner Treue und Liebe. Erhöre unser Gebet. (vgl. Sir 36,18.21-22)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Ex 32,7-11.13-14:

„In jenen Tagen sprach der HERR zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus dem Land Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht, sich vor ihm niedergeworfen und ihm Opfer geschlachtet, wobei sie sagten: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben. Weiter sprach der HERR zu Mose: Ich habe dieses Volk gesehen und siehe, es ist ein hartnäckiges Volk. Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und sie verzehrt! Dich aber will ich zu einem großen Volk machen.

Mose aber besänftigte den HERRN, seinen Gott, in dem er sagte: Wozu, HERR, soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit großer Macht und starker Hand aus dem Land Ägypten herausgeführt hast? Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel, denen du selbst geschworen und gesagt hast: Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nachkommen geben und sie sollen es für immer besitzen.

Da ließ sich der Herr das Unheil reuen, das er seinem Volk angedroht hatte.“

 

Zur Besinnung

Meine selbstgegossenen Kälber-Götter in schwierigen Zeiten.

Meine Fürsprecher – welcher Führung vertraue ich?

Die Treue Gottes. Er schenkt immer wieder Neubeginn. Gott selbst kennt Reue.

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser und segne + mich und alle, die mir am Herzen liegen.

(Text zum ausdrucken)

23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 23. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Herr, du bist gerecht und deine Entscheide sind richtig. Handle an mir nach deiner Huld.

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Weisheit 9,13-19:

„Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen, oder wer begreift, was der Herr will? Unsicher sind die Überlegungen der Sterblichen und einfältig unsere Gedanken; denn ein vergänglicher Leib beschwert die Seele und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Verstand.

Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht, und finden nur mit Mühe, was auf der Hand liegt; wer ergründet, was im Himmel ist? Wer hat je deinen Plan erkannt, wenn du ihm nicht Weisheit gegeben und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast? So wurden die Pfade der Erdenbewohner gerade gemacht und die Menschen lernten, was dir gefällt; durch die Weisheit wurden sie gerettet.“

 

Zur Besinnung

Im Text findet ein Wandel vom Selbstgespräch zur direkten Anrede Gottes statt. Unsere eigene Erfahrung von Hilflosigkeit, wenn es um die Erkenntnis unseres Lebensplanes geht, um die Deutung der Geschehnisse in der Welt. Wir verstehen Gottes Plan oftmals nicht.

Gott führt uns durch seinen Heiligen Geist. Kann ich das auch so von meinem Leben sagen? Kann ich mich und alle und alles um mich herum voll Vertrauen in Gottes Hände legen? Was macht es mir schwer? Was hilft mir?

Ich halte Stille.

 

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser.

Es segne, bewahre, beschütze und rette uns und alle, die uns am Herzen liegen der verlässliche und treue Gott, der Vater (die Mutter/ der – die Ewige), der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

(Text zum ausdrucken)

22. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 22. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Sei mir gnädig, o Herr. Den ganzen Tag rufe ich zu dir. Herr, du bist gütig und bereit, zu verzeihen; für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.“ (Ps 86,3.5)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Jesus Sirach, 3,17-18.20.28-29:

„Mein Kind, bei all deinem Tun bleibe bescheiden und du wirst geliebt werden von anerkannten Menschen! Je größer du bist, umso mehr demütige dich und du wirst vor dem Herrn Gnade finden! Denn groß ist die Macht des Herrn, von den Demütigen wird er gerühmt.

Es gibt keine Heilung für das Unglück des Hochmütigen, denn eine Pflanze der Bosheit hat in ihm Wurzel geschlagen. Das Herz eines Verständigen wird einen Sinnspruch überdenken und das Ohr des Zuhörers ist die Sehnsucht des Weisen.“

 

Zur Besinnung

Welche Erfahrungen habe ich mit Demut und Bescheidenheit gemacht?

Demut und Bescheidenheit vor Gott: Ich weiß, dass ich ein Geschenk Gottes bin und selbst alles von Gott geschenkt bekommen habe. Kann ich das so für mein Leben sagen?

Gibt es Keimlinge von Pflanzen der Bosheit in mir? Welche?

Zuhören, gelingt mir das? Überdenken von dem, was mir gesagt wird?

Wie steht es mit meiner Sehnsucht?

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser.

Es segne, bewahre, beschütze und rette uns und alle, die uns am Herzen liegen der verlässliche und treue Gott, der Vater (die Mutter), der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

(Text zum ausdrucken)

21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 21. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Wende dein Ohr mir zu, erhöre mich, Herr. Wende mein Ohr dir zu. Hilf mir. Ich vertraue dir. Sei mir gnädig, o Herr. (vgl. Ps 86,1-3)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Jesaja 66, 18-21:

„So spricht der HERR: Ich kenne die Taten und die Gedanken aller Nationen und Sprachen und komme, um sie zu versammeln, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. Ich stelle bei ihnen ein Zeichen auf und schicke von ihnen einige, die entronnen sind, zu den Nationen, zu den fernen Inseln, die noch keine Kunde von mir gehört und meine Herrlichkeit noch nicht gesehen haben.

Sie sollen meine Herrlichkeit unter den Nationen verkünden. Sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für den HERRN herbeibringen auf Rossen und Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Kamelen, zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem, spricht der HERR, so wie die Söhne Israels ihre Opfergabe in reinen Gefäßen zum Haus des HERRN bringen. Und auch aus ihnen nehme ich einige zu levitischen Priestern, spricht der HERR.“

 

Zur Besinnung:

Dieser Text steht am Ende des Jesaja Buches. Er will Mut machen. Er weist darauf hin, dass Gott seine Schöpfung und die Menschen kennt (Böses und Gutes), dass ER selbst kommt und dass alle, die wollen, seine Herrlichkeit erleben. Der HERR liebt. Der HERR ist treu.

Berührt der Text mein Leben, meinen Alltag, meine Erfahrungen, meine Sehnsucht?

Vertraue ich darauf, dass der HERR mich retten will und seine Herrlichkeit schauen lassen will?

Lasse ich mich senden, Menschen in die Herrlichkeit des HERRN, in seine Gegenwart zu führen?

Halte ich Herzen und Wege offen für das Kommen des HERRN?

Wie kann ich das tun? Welche Möglichkeiten habe ich, eröffnen sich mir / uns?

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welches Wort lädt mich zum Verweilen ein?

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

 

Es segne, bewahre, beschütze und rette uns und alle, die uns am Herzen liegen der verlässliche und treue Gott, der Vater (die Mutter), der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

(Text zum ausdrucken)

20. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 20. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Gott, du bist mein Beschützer. In Taufe und Firmung bin ich gesalbt zu neuem Leben, gesalbt zu deinem Kind. Ich gehöre zu dir. Das macht mein Leben erfüllt. Dafür danke ich dir. (vgl. Ps 84,10 f)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Jeremia 38,4-6.8-10:

„Die Beamten sagten zum König: Jeremia muss getötet werden, denn er lähmt die Hände der Krieger, die in dieser Stadt übrig geblieben sind, und die Hände des ganzen Volkes, wenn er solche Worte zu ihnen redet. Denn dieser Mann sucht nicht Heil für dieses Volk, sondern Unheil.

Der König Zidkija erwiderte: Siehe, er ist in eurer Hand; denn der König vermag nichts gegen euch.

Da ergriffen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne des Königsohns Malkija, die sich im Wachhof befand; man ließ ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne war kein Wasser, sondern nur Schlamm und Jeremia sank in den Schlamm.

Da verließ Ebed-Melech den Palast und sagte zum König: Mein Herr und König, schlecht war alles, was diese Männer dem Propheten Jeremia angetan haben; sie haben ihn in die Zisterne geworfen, damit er dort verhungert. Denn es gibt in der Stadt kein Brot mehr.

Da befahl der König dem Kuschiter Ebed-Melech: Nimm dir von hier dreißig Männer mit und zieh den Propheten Jeremia aus der Zisterne herauf, bevor er stirbt.“

 

Zur Besinnung:

Jerusalem ist belagert. Es geht um die Frage, welcher Streitmacht vertraut werden soll. Der tiefere Sinn aber ist, dass Jeremia zur Umkehr aufruft, zur Hinkehr zum HERRN, zur Abkehr von der „Gottlosigkeit“. Wegen seiner Kritik, die Jeremia in Gottes Auftrag verkündet, ist er in Lebensgefahr – das Volk Gottes ist in Lebensgefahr. Der Machthaber (König) scheint ohnmächtig. Mal vertraute er diesen, mal jenen Ratgebern.

 

Wo berührt der Text mein Leben, meinen Alltag, meine Erfahrungen, meine Sehnsucht?

Immer geht es um Krieg, Unterdrückung, Lebensbedrohung – in diesen Monaten spüren wir das besonders.

Welches sind die verlässlichen Ratgeber, die göttlichen Propheten?

Es gibt auch heute Menschen, die ihre Meinung offen äußern und dadurch in Lebensbedrohung, in Lebensgefahr geraten.

 

Es gibt Rettung für Jeremia, für das Volk Gottes.

Habe ich auch schon mal Rettung erfahren? Ich stelle mir die Lebenssituation ganz konkret vor.

Vertraue ich darauf, dass Gott mein Leben, das Leben aller Menschen, das Leben der ganzen Schöpfung retten will und wird?

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welches Wort lädt mich zum Verweilen ein?

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich danke Gott.

Ich bete das Vater-unser.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

 

Es segne, bewahre, beschütze und rette uns und alle, die uns am Herzen liegen der Schöpfergott, der Vater (die Mutter), der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

(Text zum ausdrucken)

19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 19. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Blick hin, o Herr, auf deinen Bund und vergiss das Leben deiner Armen nicht für immer. Erhebe dich, Gott, und führe deine Sache. Vergiss nicht das Rufen derer, die dich suchen.“ (Ps 74,20.19.22.23)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Weisheit, 18,6-9:

„Die Nacht der Befreiung wurde unseren Vätern vorher angekündigt; denn sie sollten sich freuen in sicherem Wissen, welch eidlichen Zusagen sie vertrauten.

So erwartete dein Volk die Rettung der Gerechten und den Untergang der Feinde.

Wodurch du die Gegner straftest, dadurch hast du uns zu dir gerufen und verherrlicht.

Denn im Verborgenen opferten die heiligen Kinder der Guten; sie verpflichteten sich einmütig auf das göttliche Gesetz, dass die Heiligen in gleicher Weise Güter wie Gefahren teilen sollten, und stimmten dabei schon im Voraus die Loblieder der Väter an.“

 

Zur Besinnung:

Der Text denkt nach über die Rettung der Hebräer aus der ägyptischen Unterdrückung und über den Wüstenweg bis zum Einzug in das von Gott versprochene Land.

Wo berührt der Text mein Leben, meinen Alltag, meine Erfahrungen, meine Sehnsucht?

Was erwarte ich von Gott – für meine Zukunft? Welche eidliche Zusage Gottes trage ich in meinem Herzen? Habe ich Vertrauen? Und wie denke ich darüber: Meine Rettung – Untergang der anderen? / Gemeinsames Tragen von Gutem und Bedrückendem

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal. Welches Wort lädt mich zum Verweilen ein? Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

 

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott.

 

Gebetsvorschlag von Pfarrer Michael Terhoeven:

Herr, wir warten auf die Erfüllung deiner Verheißung. Wir warten auf den neuen Himmel, die neue Erde; wir warten auf die Wiederkunft Jesu Christi. Wir warten auf die neue Stadt Jerusalem, in der wir geborgen und erfüllt leben, und du die Mitte bist. Wir warten auf unsere Vollendung.

Herr wir sind ungeduldig; wir sind in Gefahr, die Geduld zu verlieren. Darum bitten wir dich:

Um den Glauben, der uns schon berühren lässt, was du uns schenken willst.

Um den Glauben, der uns Vorfreude schenkt, die geduldig macht.

Um den Glauben, der uns Schätze bei dir sammeln lässt und der die Geringschätzung des anderen Menschen abwehrt.

Um den Glauben, der stark macht, dem nächsten Menschen die Tagesration zum Leben zu geben und zu gönnen.

Herr, stärke unsere Vorfreude, unseren Glauben, unsere Geduld. Stärke unseren Einsatz für den neuen Himmel und die neue Erde, die du schenkst. Stärke unsere Vorfreude auf das Fest, bei dem du unser Diener bist.

Herr, stärke Glaube, Geduld, Liebe und Freude durch die Feier der Eucharistie.

Amen

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

(Text zum ausdrucken)

18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 18. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

„Gott, komm mir zu Hilfe; Herr, eile mir zu helfen. Meine Hilfe und mein Retter bist du, Herr, säume nicht. (Ps 70,2.6)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Koh 1,2; 2,21-23:

„Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.

Denn es kommt vor, dass ein Mensch, dessen Besitz durch Wissen, Können und Erfolg erworben wurde, ihn einem anderen, der sich nicht dafür angestrengt hat, als dessen Anteil überlassen muss.

Auch das ist Windhauch und etwas Schlimmes, das häufig vorkommt.

Was erhält der Mensch dann durch seinen ganzen Besitz und durch das Gespinst seines Geistes, für die er sich unter der Sonne anstrengt?

Alle Tage besteht sein Geschäft nur aus Sorge und Ärger und selbst in der Nacht kommt sein Geist nicht zur Ruhe. Auch das ist Windhauch.“

 

Zur Besinnung:

Wo berührt der Text mein Leben, meinen Alltag, meine Erfahrungen, meine Sehnsucht?

Die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Frage nach Gewinn und Verlust, nach Gerechtigkeit und Anerkennung kann sich mir aufdrängen. Wie gehe ich mit diesen Fragen um? Stelle ich mich ihnen? Wie finde ich Anwege, mein Leben trotz aller Enttäuschung hoffnungsvoll zu leben und zu gestalten?

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal. Welches Wort lädt mich zum Verweilen ein?

Ich lese den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

 

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich danke Gott.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

(Text zum ausdrucken)

17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 17. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

‚Weil du, HERR, zugegen bist, ist hier heiliger Ort. Du schenkst mir Stärke und Kraft.‘

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Gen 18,20-32:

„Der HERR sprach zu Abraham: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, ja, das ist angeschwollen und ihre Sünde, ja, die ist schwer.

Ich will hinabsteigen und sehen, ob ihr verderbliches Tun wirklich dem Klagegeschrei entspricht, das zu mir gedrungen ist, oder nicht. Ich will es wissen.

Die Männer wandten sich ab von dort und gingen auf Sodom zu. Abraham aber stand noch immer vor dem Herrn.

Abraham trat näher und sagte: Willst du auch den Gerechten mit dem Ruchlosen wegraffen?

Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt: Willst du auch sie wegraffen und nicht doch dem Ort vergeben wegen der fünfzig Gerechten in ihrer Mitte?

Fern sei es von dir, so etwas zu tun: den Gerechten zusammen mit dem Frevler töten. Dann ginge es ja dem Gerechten wie dem Frevler. Das sei fern von dir: Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?

Da sprach der HERR: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte in der Stadt finde, werde ich ihretwegen dem ganzen Ort vergeben.

Abraham antwortete und sprach: Siehe ich habe es unternommen, mit meinem Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin.

Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten fünf. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Nein, sagte er, ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort fünfundvierzig finde.

Er fuhr fort, zu ihm zu reden: Vielleicht finden sich dort nur vierzig. Da sprach er: Ich werde es der vierzig wegen nicht tun.

Da sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich weiterrede.

Vielleicht finden sich dort nur dreißig. Er entgegnete: Ich werde es nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.

Darauf sagte er: Siehe, ich habe es unternommen, mit meinem Herrn zu reden. Vielleicht finden sich dort nur zwanzig. Er antwortete: Ich werde sie nicht vernichten um der zwanzig willen.

Und nochmals sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich nur noch einmal das Wort ergreife. Vielleicht finden sich dort nur zehn. Er sprach: Ich werde sie nicht vernichten um der zehn willen.“

 

Der Herr will es wissen – er interessiert sich – er steigt hinab

Der HERR begegnet; er teilt sein Vorhaben mit; erlässt sich auf Gründe ein; erlässt mit sich reden und verhandeln.

Wo berührt der Text mein Leben, meinen Alltag, meine Erfahrungen, meine Sehnsucht?

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal. Welches Wort lädt mich ein zum Verweilen?

Ich verweile bei einem Gedanken, dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Segen Gottes,

der es wissen will, wie es wirklich in unserem Leben aussieht,

der uns gegenüber offen ist,

der sich auf Begründungen einlässt

und auf ein Gespräch mit uns,

der segne uns alle und lasse uns sein Erbarmen spüren.

Amen

(Text zum ausdrucken)

16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Bibellesung zum 16. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

‚Du, HERR, bist mein Helfer, du beschützt mein Leben, du bist gütig.‘

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Gen 18,1-10a:

„In jenen Tagen erschien der HERR Abraham bei den Eichen von Mamre, während er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß.

Er erhob seine Augen und schaute auf, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Als er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes aus entgegen, warf sich zur Erde nieder und sagte: Mein Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, geh doch nicht an deinem Knecht vorüber!

Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen.

Ich will einen Bissen Brot holen, dann könnt ihr euer Herz stärken, danach mögt ihr weiterziehen; denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie erwiderten: Tu, wie du gesagt hast!

Da lief Abraham eiligst ins Zelt zu Sara und rief: Schnell drei Sea feines Mehl! Knete es und backe Brotfladen!

Er lief weiter zum Vieh, nahm ein zartes, prächtiges Kalb und übergab es dem Knecht, der es schnell zubereitete.

Dann nahm Abraham Butter, Milch und das Kalb, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor. Er selbst wartete ihnen unter dem Baum auf, während sie aßen.

Sie fragten ihn: Wo ist deine Frau Sara? Dort im Zelt sagte er.

Da sprach er: In einem Jahr komme ich wieder zu dir, Siehe, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben.“

 

Ich halte Stille. Dann lese ich den Text noch einmal. Welches Wort, welches Bild lädt mich ein zum Verweilen?

Ich verweile bei einem Gedanken, dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken, welches Bild nehme ich mit in die neue Woche?

 

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten. Ich segne mich: Im Namen …

(Text zum ausdrucken)

14. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

14. Sonntag im Jahreskreis C

An einem geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich atme ruhig. Ich bete:

Gott, ich wende meine Gedanken dir zu. Du bist mir ganz zugewandt. Du richtest mich auf, DU, der du die Erde und das All ausfüllst mit deiner Größe und Herrlichkeit. (vgl. Ps 48, 10-11)

 

Ich lese die erste Lesung des Sonntags, Jes 66,10-14c:

„Freut euch mit Jerusalem und jauchzt in ihr alle, die ihr sie liebt! Jubelt mit ihr, alle, die ihr um sie trauert, auf dass ihr trinkt und satt werdet an der Brust ihrer Tröstungen, auf dass ihr schlürft und euch labt an der Brust ihrer Herrlichkeit!

Denn so spricht der HERR: Siehe, wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr und die Herrlichkeit der Nationen wie einen rauschenden Bach, auf dass ihr trinken könnt; auf der Hüfte werdet ihr getragen, auf Knien geschaukelt. Wie einen Mann, den seine Mutter tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.

Ihr werdet das sehen und euer Herz wird jubeln und eure Knochen werden sprossen wie frisches Grün. So offenbart sich die Hand des Herrn an seinen Knechten.“

 

Ich halte Stille.

Dann lese ich den Text noch einmal.

Welches Wort, welches Bild lädt mich ein zum Verweilen?

Mein Leben ist mancherlei Bedrohungen ausgesetzt: z.B. Teuerung, Kriegsgefahr, Verknappung der Ressourcen, Krankheit …

Der Text stellt uns weibliche Bilder vor:

Wir werden gestillt, auf den Hüften getragen, auf den Knien geschaukelt – wir werden getröstet und erhalten neue Lebenskraft.

 

Ich verweile bei einem Gedanken, dann lese ich den Text noch einmal.

Welchen Gedanken, welches Bild nehme ich mit in die neue Woche?

Ich bete – frei oder mit bekannten Worten.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Es segne uns alle der treue und mütterlich starke Gott, Schöpfer, Sohn und Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

Pfingstsonntag, Lesejahr C

Pfingsttag, Lesejahr C, 05.06.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Du, Geist des Herrn, erfülle den Erdkreis. Ergieße dich in unsere Herzen!“ (vgl. Weish 1,7 und Röm 5,5)

 

Ich lese die 2. Lesung vom Pfingstsonntag: Röm 8,8-17

„Wer aber vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.

Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.

Wenn aber Christus in Euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.

Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder und Schwestern, sodass wir nach dem Fleisch leben müssten.

Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.

Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes.

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!

Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach.

  1. Bei welchem Wort rührt mich der Text an?
  2. Was ist mir fremd?
  3. Was kann ich in meinen Alltag mitnehmen?
  • Gottes Geist wohnt in mir.
  • Ich bin Tempel des Heiligen Geistes.
  • Der Geist Gottes macht mich zum Kind Gotte, zum Erben.
  • Der Geist Gottes macht mich frei.
  • Der Geist Gottes ist Leben: diesseits und jenseits der Todesgrenze.
  • Der Geist Gottes ist in allen Leiden bei mir, um mich zu verherrlichen.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

 

Gotteslob Nr.: 349

  1. Komm, o Tröster, Heilger Geist,

Licht, das uns den Tag verheißt,

Quell, der uns mit Gaben speist,

  1. komm und lindre unsre Last,

komm, gib in der Mühsal Rast,

komm, sei bei uns Armen Gast.

  1. Glut, die unser Herz durchdringt,

Beistand, der zum Ziel uns bringt,

ohne den uns nichts gelingt,

  1. halt uns, wo wir haltlos gehen,

rate, wo wir ratlos stehn,

sprich du, wo wir sprachlos flehn.

  1. Hauch, der Leben uns verleiht,

lenk uns in der Erdenzeit,

führ uns hin zur Seligkeit.

(Text: Maria Thurmair)

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7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C

7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C, 29.05.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; sei mir gnädig und erhöre mich! Mein Herz denkt an dein Wort: „Sucht mein Angesicht!“ Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. Verbirg nicht dein Gesicht vor mir! Halleluja (Ps27,7-9)

 

Ich lese die 2. Lesung des 7. Sonntags der Osterzeit: Aus der Offenbarung des Johannes 22,12-14.16-17.20

„Ich, Johannes, hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht.

Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Selig, die ihre Gewänder waschen: Sie haben Anteil am Baum des Lebens und sie werden durch die Tore in die Stadt eintreten können.

Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinde betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern.

Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme! Wer will, empfange unentgeltlich das Wasser des Lebens!

Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus!“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach.

  • Bilder: Tore, Baum des Lebens, Wasser des Lebens, Alpha und Omega
  • Die Bitte um das Kommen und die Zusage des baldigen Kommens – meine Gefühle und Gedanken dazu.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der Vater …

(Text zum ausdrucken)

6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C

6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C, 22.05.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich stimme ein in den Jubel der Osterzeit und bete: „Dank sei dir, Herr, denn du hast uns befreit. Halleluja“ (vgl. Jes. 48,20)

 

Ich lese die 2. Lesung des 6. Sonntags der Osterzeit: Aus der Offenbarung des Johannes 21,10-14.22-23.

„Ein Engel entrückte mich im Geist auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.

Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.

Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.

Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der Apostel des Lammes.

Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm.

Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach. Ich betrachte die Bilder, die der Seher vorstellt, und übersetze sie in meine Lebenswelt.

  • Bilder der mächtigen und herrlichen Geborgenheit in Gott. Diese Geborgenheit ist Geschenk Gottes, vermittelt durch Israel und die Kirche.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C

5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C, 15.05.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich stimme ein in den Jubel der Osterzeit und bete: „Dir, Herr, singe ich ein neues Lied, denn du hast wunderbare Taten vollbracht und dein gerechtes Walten enthüllt vor den Augen der Völker. Halleluja“ (vgl. Ps 98,1-2)

 

Ich lese die 2. Lesung des 5. Sonntags der Osterzeit: Aus der Offenbarung des Johannes 21,1-5a.

„Ich, Johannes, sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.

Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.

Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.

Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.

Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach. Ich betrachte die Bilder, die der Seher vorstellt, und übersetze sie in meine Lebenswelt.

  • Das Gegenbild zu den Machthabern. In der Mitte des Volkes wohnen. Bei ihnen sein. Tränen abwischen. Alles neu machen. Geschmückt sein wie eine Braut.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Ich bekreuzige mich mit dem Weihwasser / Osterwasser / Taufwasser.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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4. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C

4. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C, 08.05.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich stimme ein in den Jubel der Osterzeit und bete:

„Die Erde ist voll von der Huld des Herrn. Durch das Werk des Herrn wurden die Himmel geschaffen. Halleluja“ (Ps 33,5-6)

 

Ich lese die 2. Lesung des 4. Sonntags der Osterzeit: Aus der Offenbarung des Johannes 7,9.14b-17

„Ich, Johannes, sah: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, gekleidet in weiße Gewänder, und trugen Palmzweige in den Händen. Und einer der Ältesten sagte zu mir: Dies sind jene, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen. Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten. Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach. Ich betrachte die Bilder, die der Seher vorstellt, und übersetze sie in meine Lebenswelt.

  • Die große Schar der Geretteten aus allen Sprachen, die weißen Gewänder, die Palmzweige, Thron Gottes, das Lamm, die im Blut weiß gewaschenen Gewänder, das Schutzzelt, Wasserquellen des Lebens, Weide, Gott wischt die Tränen weg.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Ich bekreuzige mich mit dem Weihwasser / Osterwasser / Taufwasser.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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Osternacht, Lesejahr C

Hilfen zur Bibellesung zum Osterfest, Lesejahr C, 17.04.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich stimme ein in den Jubel des Osterfestes: „Danket dem HERRN, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig! (Ps 118,1)

 

Ich lese die Epistel der Osternacht: Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom 6,3-11

„Wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden. Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.

Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein. Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde, sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind. Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.

Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Das Taufgeheimnis: Mit Christus Jesus begraben und auferstanden.
  • „…in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.“
  • für die Sünde tot / für Gott leben – in Christus Jesus

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Ich bekreuzige mich mit dem Weihwasser / Osterwasser / Taufwasser.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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Palmsonntag, Lesejahr C

Hilfen zur Bibellesung zum Palmsonntag, Lesejahr C, 10.04.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich stimme ein in den Jubel des Sonntags: „Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,9)

 

Ich lese die 2. Lesung des Palmsonntags, Lesereihe C:

Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi 2,6-11

„Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“-zur Ehre Gottes, des Vaters.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Menschsein bedeutet in Grenzen leben (Sklave). Was grenzt mich ein?
  • Jesus nimmt die Grenzen an – gerade auch die Todesgrenze.
  • Jesus hört auf Gott, ist gehorsam.
  • Jesus bezeugt: Gott ist in unseren Grenzen gegenwärtig; wenn wir das gläubig hören und annehmen, dann erfahren wir, dass Gott die Todesgrenze öffnet zum Leben hin.
  • Gott hat den Namen Jesus (IHN) groß gemacht.
  • Vor ihm beugen wir unser Knie, denn ER ist groß in Leben und Liebe.
  • „zur Ehre Gottes, des Vaters“

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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4. Fastensonntag, Lesejahr C

4. Fastensonntag, Lesejahr C, 27.03.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich stimme ein in den Jubel des Sonntags: „Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung.“ (vgl. Jes 66,10-11)

 

Ich lese die 2. Lesung des 4. Fastensonntags, Lesereihe C:                                      

2. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth 5,17-21

„Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und unter uns das Wort von der Versöhnung aufgerichtet hat. Wir sind also Gesandte an Christi statt und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt:

Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Im gekreuzigten Jesus Christus sind wir Gerechtigkeit Gottes!
  • Die Versöhnung geht von Gott aus.
  • Wir sind Neuschöpfung.
  • Wir sind gesandt, die Versöhnung Gottes zu leben, weiterzugeben.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und spreche den Segen.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, + der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

3. Fastensonntag, Lesejahr C

3. Fastensonntag, Lesejahr C, 20.03.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: Herr aller Mächte und Gewalten, du bist der Einzige und Heilige. Sammle aus allen Völkern deine Getreuen zu einer Gemeinschaft. Erneuere die Taufgnade in mir und schick mir deinen Heiligen Geist (vgl. Ez 36,22-26)

 

Ich lese die 2. Lesung des 2. Fastensonntags, Lesereihe C:                                      

1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth 10,1-6.10-12

„Ihr sollt wissen, Brüder und Schwestern, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren, alle durch das Meer zogen und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer. Alle aßen auch die gleiche geistgeschenkte Speise und alle tranken den gleichen geistgeschenkten Trank; denn sie tranken aus dem geistgeschenkten Felsen, der mit ihnen zog. Und dieser Fels war Christus. Gott aber hatte an den meisten von ihnen keinen Gefallen; denn er ließ sie in der Wüste umkommen.

Das aber geschah als warnendes Beispiel für uns: damit wir uns nicht von der Gier nach dem Bösen beherrschen lassen, wie jene sich von der Gier beherrschen ließen. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten; sie wurden vom Verderber umgebracht!

Das aber geschah an ihnen, damit es uns als Beispiel dient; uns zur Warnung wurde es aufgeschrieben, uns, die das Ende der Zeiten erreicht hat. Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht fällt.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Die Bedeutung der Taufe für mich.
  • Die Bedeutung der Eucharistiefeier für mich.
  • Der Heilige Geist beschenkt mich.
  • Gott „Vater“ / Gott Sohn / Gott Heiliger Geist
  • Der Apostel warnt auch mich.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen: + der dreieinige Gott. Amen

(Text zum ausdrucken)

2. Fastensonntag, Lesejahr C

2. Fastensonntag, Lesejahr C, 13.03.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: Herr, an dein Wort denkt mein Herz; darum suche ich dein Angesicht! Auch wenn ich es nicht gut aushalten kann: Verbirg nicht dein Gesicht vor mir! Denk an dein Erbarmen, Herr und an die Taten deiner Huld; denn sie bestehen seit Ewigkeit. Lass unsere Feinde nicht triumphieren! Befrei uns, Gott Israels, aus all unseren Nöten (vgl. Ps 27,8-9 / 25,6.2.22)

 

Ich lese die 2. Lesung des 2. Fastensonntags, Lesereihe C:                                 

Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi 3,17-4,1

„Ahmt auch ihr mich nach, Schwestern und Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt!

Denn viele – von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche – leben als Feinde des Kreuzes Christi.

Ihr Ende ist Verderben, ihr Gott der Bauch und ihre Ehre besteht in ihrer Schande. Irdisches haben sie im Sinn.

Denn unsere Heimat ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich auch alles unterwerfen kann.

Darum, meine geliebten Brüder und Schwestern, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest im Herrn, Geliebte!“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Freund des Kreuzes Christi sein – was kann das bedeuten?
  • Erwarte ich die Wiederkunft Christi?
  • Vertraue ich seiner Verwandlungskraft?
  • Mit dem Herzen im Himmel kann ich getrost und kraftvoll hier meinen Lebensweg gehen.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

(Text zum ausdrucken)

1. Fastensonntag, Lesejahr C

1. Fastensonntag, Lesejahr C, 06.03.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: Herr, ich rufe dich an; erhöre mich. Sei in meiner Not bei mir. Du bist meine Befreiung und meine Ehre. Nur du kannst mich mit langem Leben sättigen. Lass mich dein Heil schauen. (vgl. Ps 91, 15-16)

 

Ich lese die 2. Lesung des 1. Fastensonntags, Lesereihe C:                                 

Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom 10,8-13

„Nahe ist dir das Wort in deinem Mund und in deinem Herzen. Das heißt: das Wort des Glaubens, das wir verkünden; denn wenn du mit deinem Mund bekennst: ‘Herr ist Jesus‘ – und in deinem Herzen glaubst: ‘Gott hat ihn von den Toten auferweckt‘, so wirst du gerettet werden.

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.

Denn die Schrift sagt: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.

Denn darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Denn alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen.

Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Herr ist Jesus.
  • Gott hat Jesus von den Toten auferweckt.
  • Mit dem Herzen Glauben – mit dem Mund (mit meinem ganzen Verhalten) bekennen – klingt das in meinem Leben zusammen?
  • Vom Herrn beschenkt sein – mit Rettung beschenkt sein.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. Welchen Gedanken nehme ich mit in die Woche?

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, der schenkende und rettende Gott: der „Vater“, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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8. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

8. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 27.02.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: Du, Herr, bist mein Halt. Du führst mich hinaus ins Weite, du befreist mich, denn du hast an mir Gefallen. (vgl. Ps 18,19-20)

 

Ich lese die 2. Lesung des 8. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth 15, 54-58

„Wenn sich dieses Verwesliche mit Unverweslichkeit bekleidet und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann erfüllt sich das Wort der Schrift: Verschlungen ist der Tod vom Sieg.

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?

Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz.

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch unseren Herrn Jesus Christus.

Daher, meine geliebten Brüder und Schwestern, seid standhaft und unerschütterlich, seid stets voll Eifer im Werk des Herrn und denkt daran, dass im Herrn eure Mühe nicht vergeblich ist.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Die Erfahrungen meiner Vergänglichkeit – wie weit machen sie mir Druck?
  • Mache ich auch die Erfahrung, dass der Glaube an die Auferstehung mir Standhaftigkeit und Stärke ist?
  • In der Taufe habe ich Jesus Christus wie ein Gewand angezogen – was bedeutet das für mich?
  • Was ich jetzt tue, ist auch für die Ewigkeit getan.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus. (Gotteslob, Münsteraner Anhang: Nr.: 778, Das Grab ist leer, bes. 2. Strophe)

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, der lebensschenkende und lebenserhaltende Gott: der „Vater“, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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7. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

7. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 20.02.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Herr, ich baue auf deine Huld, mein Herz soll über deine Hilfe frohlocken. Singen will ich dem Herrn, weil er mir Gutes getan hat.“ (Ps 13,6)

Ich lese die 2. Lesung des 7. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth 15, 45-49

„So steht es in der Schrift: Adam, der erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der letzte Adam wurde lebendig machender Geist.

Aber zuerst kommt nicht das Überirdische; zuerst kommt das Irdische, dann das Überirdische.

Der Erste Mensch stammt von der Erde und ist Erde; der zweite Mensch stammt vom Himmel.

Wie der von der Erde irdisch war, so sind es auch seine Nachfahren. Und wie der vom Himmel himmlisch ist, so sind es auch seine Nachfahren.

Wie wir nach dem Bild des Irdischen gestaltet wurden, so werden wir auch nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Wann habe ich meine irdische Seite, wann meine „himmlische“ Seite gespürt?
  • Wie erlebe ich das Zusammenspiel von Geist und Leib?
  • Meine geistliche/geistige Existenz setzt meine leibliche Existenz voraus.
  • Wie denke und empfinde ich die Aussicht meiner Neugestaltung und Wandlung in Jesus Christus?
  • Was fördert, was hindert mich zu glauben, dass ich „nach dem Bild des Himmlischen gestaltet“ werde?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, der lebensschenkende und lebenserhaltende Gott: der „Vater“, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 13.02.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, die mich rettet. Denn du bist mein Fels und meine Burg; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.“ (Ps 31,3-4)

 

Ich lese die 2. Lesung des 6. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth 15,12.16-20

„Wenn aber verkündet wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?

Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden.

Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden; und auch die in Christus entschlafenen sind dann verloren.

Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.

Nun aber IST Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Beachte: Christus wird/ist auferweckt (von Gott).
  • Sinn und Hoffnung meines Lebens gründen in der Auferweckung Christi.
  • Der Verfasser gebraucht das Wort Christus; das könnte ein Hinweis darauf sein, dass er fest an die Auferweckung glaubt. Christus ist der Titel, der mehr umfasst als den irdischen Jesus.
  • Wie steht es mit meinem Auferstehungsglauben?
  • Zweifel und Zuversicht
  • Was steht meinem Glauben an die Auferstehung entgegen?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

(Text zum ausdrucken)

5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 06.02.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Kommt, lasst uns niederfallen, uns verneigen vor dem Herrn, unserem Schöpfer! Denn er ist unser Gott.“ (Ps 95,6-7)

 

Ich lese die 2. Lesung des 5. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth 15,1-11

„Ich erinnere euch, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.

Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet werden, wenn ihr festhaltet an dem Wort, das ich euch verkündigt habe, es sei denn, ihr hättet den Glauben unüberlegt angenommen.

Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.

Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.

Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. Zuletzt erschien er auch mir, gleichsam der Missgeburt.

Denn ich bin der Geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe.

Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht – nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.

Ob nun ich verkünde oder die anderen: Das ist unsere Botschaft und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Tod und Auferstehung Jesu – fester Grund meines Lebens
  • Meine Glaubenszeugen – mein Glaubenszeugnis
  • Meine Sünden, für die Jesus gestorben ist.
  • Was bin ich durch Gottes Gnade, durch Gottes freies Geschenk und Beistand?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

Ich kann zu meinen Gedanken und Gefühlen ein Lied oder Gebet suchen.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, denen ich in Liebe verbunden bin, der eine und doch vielfältige, der gnädige Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

 

Gotteslob, Nr.: 392,4+5 (Lobe den Herren)

 

Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet,

der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.

Denke daran, was der Allmächtige kann,

der dir mit Liebe begegnet.

 

Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen.

Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.

Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht.

Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

(Text zum ausdrucken)

4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 30.01.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Hilf uns, Herr, unser Gott, führe uns aus den Völkern zusammen! Wir wollen deinen heiligen Namen preisen, uns rühmen, weil wir dich loben dürfen.“ (Ps 106,47)

 

Ich lese die 2. Lesung des 4. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth, 12,31-13,13

„Strebt nach den höheren Gnadengaben! Dazu zeige ich euch einen überragenden Weg: Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte, wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.

Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Liebe gibt allem Tun den rechten „Wert“, Bestand und Vollendung.
  • Paulus listet auf, was die Liebe alles vollbringt; erkenne ich Übungsfelder für mich?
  • Die Liebe lässt reifen: z.B. vom Kind zum Erwachsenen. Gibt es bei mir Reifungsverzögerungen?
  • Was kann ich in meinem „Liebesspiegel“ bruchstückhaft erkennen? Was möchte ich klarer erkennen?
  • Wenngleich die Liebe am größten ist, wie ist es bei mir darüber hinaus mit Glaube und Hoffnung bestellt?

 

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

Ich kann zu meinen Gedanken und Gefühlen ein Lied oder Gebet suchen.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne mich und alle, die mir am Herzen liegen, denen ich in Liebe verbunden bin der eine und doch vielfältige Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 23.01.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Singet dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Lande! Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, Macht und Glanz in seinem Heiligtum!“ (Ps 96,1.6)

 

Ich lese die 2. Lesung des 3. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth, 12,12-31a

„Wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus.

Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern.

Wenn der Fuß sagt: Ich bin keine Hand, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört er doch zum Leib.

Und wenn das Ohr sagt: Ich bin kein Auge, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört es doch zum Leib.

Wenn der ganze Leib nur Auge wäre, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur Gehör wäre, wo bliebe dann der Geruchsinn?

Nun aber hat Gott jedes einzelne Glied so in den Leib eingefügt, wie es seiner Absicht entsprach.

Wären alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib?

So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib. Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht. Der Kopf wiederum kann nicht zu den Füßen sagen: Ich brauche euch nicht.

Im Gegenteil, gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich.

Denen, die wir für weniger edel ansehen, erweisen wir umso mehr Ehre und unseren weniger anständigen Gliedern begegnen wir mit umso mehr Anstand, während die anständigen das nicht nötig haben. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem benachteiligten Glied umso mehr Ehre zukommen ließ, damit im Leib kein Zwiespalt entstehe, sondern alle Glieder einträchtig füreinander sorgen.

Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder einzelne ist ein Glied an ihm.

So hat Gott in der Kirche die einen erstens als Apostel eingesetzt, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Machttaten zu wirken, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede.

Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, Machttaten zu wirken?

Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? Reden alle in Zungen? Können alle übersetzen?

Strebt aber nach den höheren Gnadengaben! “

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Was tut Gott?
  • die gleiche Wichtigkeit der unterschiedlichen Aufgaben
  • Es kommt auf jede und jeden an, den Leib Christi darzustellen.
  • Gottes Geist setzt jede und jeden an die unverwechselbare Stelle im Gefüge des Leibes Christi.
  • Gottes Geist durchtränkt die Getauften.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

Ich kann ein Gebet zum Heiligen Geist formulieren, aussuchen, sprechen.

Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne uns der eine und doch vielfältige Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

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2. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

2. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, 16.01.2022

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete:

„Alle Welt bete dich an, o Gott, und singe dein Lob, sie lobsinge deinem Namen, du Allerhöchster.“ (vgl. Ps 66,4)

 

Ich lese die 2. Lesung des 2. Sonntags im Jahreskreis, Lesereihe C:                      

1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth

„Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen.

Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem anderen durch denselben Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, einem anderen in demselben Geist Glaubenskraft, einem anderen – immer in dem einen Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem anderen Kräfte, Machttaten zu wirken, einem anderen prophetisches Reden, einem anderen die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem anderen verschiedene Arten von Zungenrede, einem anderen schließlich die Gabe, sie zu übersetzen.

Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Ich lasse die Fülle der Geistesgaben auf mich wirken.
  • Welche besondere Gabe hat Gott mir zugeteilt?
  • Wie, wann und wo kann ich diese Gabe für andere und mit anderen einsetzen?
  • Der eine Gott, der eine Herr, der eine Geist ist Fülle und Diversität.

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl. Ich lese den Bibeltext noch einmal. Ich drücke meine Gedanken und Gefühle in einem Gebet vor Gott aus.

Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne uns der eine und doch vielfältige Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

4. Advent, Lesejahr C

4. Advent, Lesejahr C, 19.12.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Tauet, ihr Himmel, von oben! Ihr Wolken, regnet herab den Gerechten! Tu dich auf, o Erde, und sprosse den Heiland hervor!“

 

Ich lese die 2. Lesung des 4. Advent, Lesereihe C, Hebräerbrief 10,5-10

„Bei seinem Eintritt in die Welt spricht Christus: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir bereitet; an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen.

Da sagte ich: Siehe, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun.

Zunächst sagt er: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz dargebracht werden; dann aber hat er gesagt: Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun.

Er hebt das Erste auf, um das Zweite in Kraft zu setzen.

Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Hingabe des Leibes Jesu Christi geheiligt – ein für alle Mal.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Da ist eine Spannung zwischen Gesetz Gottes und Willen Gottes. Wie kann sie für mich fruchtbar werden?
  • Jesus hat sich aus Liebe am Kreuz hingegeben und so den Willen Gottes erfüllt. Was könnte es für mich bedeuten, mich mit Leib und Seele dem Willen Gottes zu verschreiben und so für die Menschen da zu sein?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl, und lese den Bibeltext noch einmal.

Ich spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat.

Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche und starke Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

3. Advent, Lesejahr C

3. Advent, Lesejahr C, 12.12.2021
Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.
Ich bete: Herr, öffne mir die Augen meines Herzens, damit ich die Spur zur Freude erkenne, die du für mich gelegt hast.


Ich lese die 2. Lesung des 3. Advent, Lesereihe C, Philipperbrief 4,4-7
„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!
Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitte mit Dank vor Gott!
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.
Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Welches Wort, welcher Satz, welche Aussage spricht mich an?
  • Was ist mir im Text fremd, was eher vertraut?
  • Wie höre ich den Aufruf zur Freude, wenn ich bedenke, dass Paulus in Haft ist?
  • Erfahre ich auch manchmal, dass der Herr mir nahe ist?
  • Lässt mich die Nähe des Herrn die Sorgen ertragen, zuversichtlich beten und danken?
  • Was bedeutet für mich Friede Gottes, wenn er alles Verstehen übersteigt?
  • „…Herzen und …Gedanken in Christus Jesus bewahren“, wie zeigt sich das in meinem Lebensvollzug?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl in mir.
Ich lese den Bibeltext noch einmal.
Ich spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat.
Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.


Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche und starke Gott:
Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

2. Advent, Lesejahr C

2. Advent, Lesejahr C, 5.12.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Der Herr wird kommen, um die Welt zu erlösen. Volk Gottes, mach dich bereit. Höre auf ihn und dein Herz wir sich freuen.“ (Ps 25,1-3)

 

Ich lese die 2. Lesung des 1. Advent, Lesereihe C, Philipperbrief 1,4-6.8-11

„Immer, wenn ich für euch alle bete, bete ich mit Freude. Ich danke für eure Gemeinschaft im Dienst am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt. Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird zum Tag Christi Jesu.

Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne im Erbarmen Christi Jesu. Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher an Einsicht und jedem Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt. Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus kommt, zur Ehre und zum Lob Gottes.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Welches Wort, welcher Satz, welche Aussage spricht mich an?
  • Was ist mir im Text fremd, was eher vertraut?
  • beten und danken
  • Liebe, Einsicht, Verständnis, Urteilskraft
  • Worauf kommt es mir in meinem Leben an, und wodurch wird das bestimmt?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl in mir.

Ich lese den Bibeltext noch einmal.

Ich spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat.

Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche und starke Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

1. Advent, Lesejahr C

1. Advent, Lesejahr C, 28.11.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete: „Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, dir vertraue ich. Lass mich nicht scheitern, lass meine Feinde nicht triumphieren! Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden.“ (Ps 25,1-3)

 

Ich lese die 1. Lesung des 1. Advent, Lesereihe C, Jeremia 33, 14-16

„Siehe, Tage kommen – Spruch des HERRN -, da erfülle ich das Heilswort, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda gesprochen habe.

In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich für David einen gerechten Spross aufsprießen lassen. Er wird Recht und Gerechtigkeit wirken im Land. In jenen Tagen wird Juda gerettet werden, Jerusalem kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Hat der HERR auch über mich ein Heilswort gesprochen? Welches könnte das sein?
  • Recht und Gerechtigkeit – wann und für wen wünsche ich das?
  • Was ist mir im Text fremd, was eher vertraut; Bilder, die mich ansprechen?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl in mir.

Ich lese den Bibeltext noch einmal.

Ich spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat.

Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

GL 221,5 „Gott wird wenden Not und Leid. Er wird die Getreuen trösten, und zum Mahl der Seligkeit ziehen die vom Herrn Erlösten. Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.“

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche und starke Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

33. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

33. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 14.11.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete:

Herr, manchmal kann und will ich dich nicht verstehen; besonders dann nicht, wenn Katastrophen über mich hereinbrechen. Rühre mich an in der Tiefe meines Wesens, damit ich mich immer mehr öffne für das Geschenk des Lebens, das du mir machst. Amen

 

Ich lese die 1. Lesung des 33. Sonntags, Lesereihe B, Daniel 12,1-3

„In jener Zeit tritt Michael auf, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Doch zu jener Zeit wird dein Volk gerettet, jeder, der im Buch verzeichnet ist.

Von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden viele erwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur Schmach, zu ewigem Abscheu.

Die Verständigen werden glänzen wie der Glanz der Himmelsfeste und die Männer, die viele zum rechten Tun geführt haben, wie die Sterne für immer und ewig.“

 

Ich halte Stille, dann lese ich den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Ich denke an meine „Notzeiten“ und „Lebenskatastrophen“.
  • Was hat mir im Gefühl von Ausweglosigkeit geholfen?
  • Lese ich im Text eine Zusage für mich?
  • Was ist mir im Text fremd, was eher vertraut; Bilder, die mich ansprechen?

Ich verweile bei einem Gedanken, einem Gefühl in mir.

Ich lese den Bibeltext noch einmal.

Ich spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat.

Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

Ich bete das „Vater unser“.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche und starke Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

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32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 07.11.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete:

Herr, manchmal kann und will ich dich nicht verstehen. Rühre mich an in der Tiefe meines Wesens, damit ich beginne, mich zu öffnen für das Geschenk des Lebens. Amen

 

Ich lese die 1. Lesung des 32. Sonntags, Lesereihe B, 1 Könige 17,10-16

„In jenen Tagen machte sich der Prophet Elija auf und ging nach Sarepta. Als er an das Stadttor kam, traf er dort eine Witwe, die Holz auflas. Er bat sie: Bring mir in einem Gefäß ein wenig Wasser zum Trinken! Als sie wegging, um es zu holen, rief er ihr nach: Bring mir auch einen Bissen Brot mit!

Doch sie sagte: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts mehr vorrätig als eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Ich lese hier ein paar Stücke Holz auf und gehe dann heim, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Dann wollen wir noch essen und dann sterben.

Elija entgegnete ihr: Fürchte dich nicht! Geh heim und tu, was du gesagt hast! Nur mache zuerst für mich ein kleines Gebäck und bring es zu mir heraus! Danach kannst du für dich und deinen Sohn etwas zubereiten; denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der HERR wieder Regen auf den Erdboden sendet.

Sie ging und tat, was Elija gesagt hatte. So hatte sie mit ihm und ihrem Haus viele Tage zu essen. Der Mehltopf wurde nicht leer und der Ölkrug versiegte nicht, wie der HERR durch Elija versprochen hatte.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Was empfinde ich als Zumutung und Unverschämtheit?
  • Kenne ich das auch in meinem Alltag?
  • Zumutung und Zusage
  • Wagemut, Vertrauen, Furchtlosigkeit
  • Lebenskraft, die im hingebenden Tun erneuert wird.
  • meine Mehltöpfe und Ölkrüge

Ich verweile bei einem Gedanken, der mir beim Lesen des Textes in den Sinn gekommen ist.

Ich lasse meine Gefühle zu, die in mir hochsteigen.

Ich lese den Bibeltext noch einmal.

Ich spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat.

Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

 

Ein Gebet von Romano Guardini (1885-1968) abgedruckt im Gotteslob (2014) Nummer 19,1

„Immerfort empfange ich mich aus deiner Hand.

So ist es und so soll es sein.

Das ist meine Wahrheit und meine Freude.

Immerfort blickt dein Auge mich an,

und ich lebe aus deinem Blick,

du mein Schöpfer und mein Heil.

Lehre mich in der Stille deiner Gegenwart,

das Geheimnis zu verstehen, dass ich bin.

Und dass ich bin durch dich und vor dir und für dich.

Amen“

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31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 31.10.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete:

Komm, Heiliger Geist, bewege Verstand und Gemüt, damit ich ganz Ohr bin für deine Weisung, die zur Lebensfülle führt. Amen

 

Ich lese die 1. Lesung des 31. Sonntags, Lesereihe B, Deuteronomium 6,2-6

„Wenn du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, indem du auf alle seine Gesetze und Gebote, auf die ich dich verpflichte, dein ganzes Leben lang achtest, du, dein Sohn und dein Enkel, wirst du lange leben.

Deshalb sollst du hören, Israel, und sollst darauf achten, sie zu halten, damit es dir gut geht und ihr so unermesslich zahlreich werdet, wie der HERR, der Gott deiner Väter, dir zugesagt hat: ein Land, wo Milch und Honig fließen!

Höre, Israel! Der Herr, unser Gott, der HERR ist einzig. Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

 

Gott, der HERR, ist einzig. / Hören / Alle Gesetze und Gebote ein Leben lang halten. / Mit ganzem Herzen lieben.

 

Ich verweile bei einem Gedanken, der mir beim Lesen des Textes in den Sinn, ins Gemüt gekommen ist.

 

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 24.10.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum.          

Ich bete:

Komm, Heiliger Geist, erfülle mich mit Freude und Zuversicht.  Amen

 

Ich lese die 1. Lesung des 30. Sonntags, Lesereihe B, Jeremia 31,7-9

„So spricht der HERR: Jubelt Jakob voll Freude zu und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Rette, HERR, dein Volk, den Rest Israels!

Siehe, ich bringe sie heim aus dem Nordland und sammle sie von den Enden der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Wöchnerinnen; als große Gemeinde kehren sie hierher zurück.

Weinend kommen sie und in Erbarmen geleite ich sie. Ich führe sie an Wasserbäche, auf ebenem Weg, wo sie nicht straucheln.  Denn ich bin Vater für Israel und Efraim ist mein Erstgeborener.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Freude und Jubel zugleich Bitte und Weinen
  • in mancherlei Hinsicht Bedürftige
  • Hoffnung und Zuversicht

Ich verweile bei einem Gedanken, der mir beim Lesen des Textes in den Sinn, ins Gemüt gekommen ist.

 

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und fürsorgliche Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 17.10.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Komm Heiliger Geist und erfülle mich mit Trost, Kraft und Weisheit.  Amen

 

Das Buch des Propheten Jesaja kennt unterschiedliche Entstehungsepochen und unterschiedliche Akzente. Unsere Lesung ist den so genannten Gottesknechtsliedern entnommen. Schon die ersten Christen deuteten diese Passagen des leidenden und sich hingebenden Gottesknechts / Propheten auf Jesus Christus.

 

Ich lese die 1. Lesung des 29. Sonntags, Lesereihe B, Jesaja 53,10-11

„Der HERR hat Gefallen an dem von Krankheit Zermalmten. Wenn du, Gott, sein Leben als Schuldopfer einsetzt, wird er Nachkommen sehen und lange leben. Was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen.

Nachdem er vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Welchen Gedanken finde ich „unverständlich“?
  • Welche Gegensätze und Wendungen lese ich?
  • Was im Text gibt mir Hoffnung und Zuversicht?

Ich verweile bei einem Gedanken, der mir beim Lesen des Textes in den Sinn, ins Gemüt gekommen ist.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und Leben spendende Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

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28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 10.10.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Urheber allen Seins! Wie wunderbar hast Du alles erschaffen! Wie wunderbar ist der Mensch! Lass mich immer mehr erfassen, wie herrlich Deine Schöpfung ist und der Mensch in ihr. Du hast ihm Weisheit geschenkt und mit ihr alles, was er braucht zu einem erfüllten Leben. Du bist die Weisheit. Sei mit mir. Amen

 

Ich lese die 1. Lesung des 28. Sonntags, Lesereihe B, Weisheit 7,7-11

„Ich betete und es wurde mir Klugheit gegeben; ich flehte und der Geist der Weisheit kam zu mir. Ich zog sie Zeptern und Thronen vor, Reichtum erachtete ich für nichts im Vergleich mit ihr.

Einen unschätzbaren Edelstein stellte ich ihr nicht gleich; denn alles Gold erscheint neben ihr wie ein wenig Sand und Silber gilt ihr gegenüber so viel wie Lehm.

Mehr als Gesundheit und Schönheit liebte ich sie und zog ihren Besitz dem Lichte vor; denn niemals erlischt der Glanz, der von ihr ausstrahlt.

Zugleich mit ihr kam alles Gute zu mir, unzählbare Reichtümer waren in ihren Händen.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Ich bedenke die Reichtümer, von denen die Rede ist.
  • Worum flehe und bitte ich?
  • Was hat Wert in meinem Leben, was ist für mich bedeutsam?
  • Gott als Inbegriff der Weisheit? Was sperrt sich bei mir bei diesem Gedanken oder was kann ich diesem Gedanken abgewinnen?

Ich verweile bei einem Gedanken, der mir beim Lesen des Textes in den Sinn, ins Gemüt gekommen ist.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und Leben spendende Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

 

Psalm 36,6. 10.

„Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, deine Treue, so weit die Wolken ziehn. … Bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.“

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27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 03.10.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

DU Urheber allen Seins! Wie wunderbar hast Du alles erschaffen! Wie wunderbar ist der Mensch! Lass mich immer mehr erfassen, wie herrlich Deine Schöpfung ist und der Mensch in ihr. Amen

 

Wir lesen die 1. Lesung des 27. sonntags, Lesereihe B, Genesis 2,18-24

„Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm ebenbürtig ist.

Gott, der HERR, formte aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte sein Name sein. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen ebenbürtig war, fand er nicht.

Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Gott, der HERR, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu. Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie genannt werden; denn vom Mann ist sie genommen.

Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • ebenbürtig
  • einander Hilfe sein – zum Leben helfen
  • die Rippe schützt das Herz / ein verletzliches Herz füreinander haben
  • Ich setze für Mann / Frau: Mensch / Menschin

Ich verweile bei einem Gedanken, der mir beim Lesen des Textes in den Sinn, ins Gemüt gekommen ist.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und Leben spendende Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

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23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 05.09.2021

Ich beginne die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Meine Ohren hören nicht gut, meine Augen sehen nur unscharf, mein Gespür verkümmert, mein Durst nach einem guten Getränk ist wenig ausgeprägt, mein Herz hängt an vielen Dingen. Komm, Heiliger Geist, führe mich ins Leben. Amen

 

Wir lesen die 1. Lesung des 23. Sonntags, Lesereihe B, Jesaja 35,4-7a

„Sagt den Verzagten: Seid stark, fürchtet euch nicht! Seht, euer Gott! Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes! Er selbst kommt und wird euch retten. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben werden geöffnet. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen frohlockt, denn in der Wüste sind Wasser hervorgebrochen und Flüsse in der Steppe. Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Wassern!“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich gehe der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nach:

  • Welches Bild spricht mich an?
  • Der Text lebt von Gegensätzen.
  • Der Text lebt von Wandlungen und Durchbrüchen.
  • Wandlung und Durchbruch in meinem Leben – Wunsch und Erfahrung.

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Es segne uns der allmächtige und Leben spendende Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist. Amen

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22. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

22. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 29.08.2021

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Komm, Heiliger Geist. Öffne mein Herz und Wesen, damit ich angerührt werde durch das Wort der Schrift und ihm Raum schaffe. Lass mich die göttliche Führung annehmen. Führe mich durch die Bindung an das göttliche Gesetz in die Freiheit. Amen

 

Wir lesen die 1. Lesung des 22. Sonntags, Lesereihe B, Dtn 4,1-2.6-8

„Mose sprach zum Volk: Israel, hör auf die Gesetze und Rechtsentscheide, die ich euch zu halten lehre! Hört und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der HERR, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.

Ihr sollt dem Wortlaut dessen, worauf ich euch verpflichte, nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen; ihr sollt die Gebote des HERRN, eures Gottes, bewahren, auf die ich euch verpflichte.

Ihr sollt sie bewahren und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk. Denn welch große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie der HERR, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen? Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsentscheide, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Habe ich Gottes Weisungen als einengend erfahren?
  • Habe ich erfahren, dass Gottes Weisungen mich in die Freiheit führen?
  • Wann hat es mir nicht gefallen, Gottes Weisungen zu folgen?
  • Nichts weglassen, nichts hinzufügen.
  • Die Nähe des HERRN in seinen Weisungen

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

 

Ich bete das „Vater unser“

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Gütiger Gott, gieße deinen Heiligen Geist in unser Wesen ein und erleuchte uns. Segne uns und schenke uns den Reichtum deiner Gnade. Lass uns in der Wahrheit tief und fest verwurzelt sein und führe uns vom Glauben zum Schauen. (vgl. Messbuch, Segen vom Heiligen Geist)

So segne uns der allmächtige und Leben spendende Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist.

 Amen

 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist; wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

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21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 22.08.2021

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Komm, Heiliger Geist. Öffne mein Herz und Wesen, damit ich angerührt werde durch das Wort der Schrift und ihm Raum schaffe. Lass mich die göttliche Führung annehmen und den nächsten Lebensschritt tun. Amen

 

Wir lesen die 1. Lesung des 21. Sonntags, Lesereihe B, Josua 24,1-2a.15-17.18b

„Josua versammelte alle Stämme Israels in Sichem; er rief die Ältesten Israels, seine Oberhäupter, Richter und Aufsichtsleute zusammen und sie traten vor Gott hin.

Josua sagte zum ganzen Volk: Wenn es euch nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms dienten, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen.

Das Volk antwortete: Das sei uns fern, dass wir den HERRN verlassen und anderen Göttern dienen. Denn der HERR, unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen alle die großen Wunder getan hat. Er hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind. Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Welche Götter bieten sich mir an?
  • Habe ich auf meinem Lebensweg Wunder erfahren und Gottes Schutz?
  • Aus welchem „Sklavenhaus“ bin ich herausgeführt worden? will ich herausgeführt werden? Rechne ich mit Gottes Hilfe?
  • Wann hat es mir nicht gefallen, Gott zu dienen?
  • Kann ich mich an Momente erinnern, in denen ich mich bewusst für Gott entschieden habe?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

 

Ich bete das „Vater unser“

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

„Wir rufen zu dir, barmherziger Gott:

Schau gnädig auf dein Volk, das an dich glaubt.

Lass alle, die auf deine Güte vertrauen,

deine Hilfe erfahren

und überall die Großtaten deiner Liebe verkünden.“ (vgl. Messbuch)

So segne uns der allmächtige und Leben spendende Gott:

Der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist.

Amen

 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist; wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

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Mariä Aufnahme in den Himmel, Lesejahr B

Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, Lesejahr B, 15.08.2021

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Komm, Heiligen Geist. Öffne mich für das Wort; öffne mich für das, was du, der Vater und der Sohn mir ins Herz legen wollt. Lass mich suchen und finden, was dem Leben dient. Du, dreieiniger Gott, bist die Fülle des Lebens. Danke. Amen.

 

Das Buch der Offenbarung enthält viele Bilder und uns oft verborgene Zeitbezüge. Manches bleibt uns geheimnisvoll und unverständlich. Eine Hilfe kann sein, die Bilder wirken zu lassen.

 

Wir lesen die 1. Lesung des Hochfestes, Offenbarung des Johannes 11,19a; 12,1-6a; 10ab

„Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.

Ein anderes Zeichen erschien am Himmel und siehe, ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der alle Völker mit eisernem Zepter weiden wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.

Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Königsherrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten.“

 

Ich halte Stille.

Hinweise auf eine mögliche Bedeutung der Bilder:

Tempel: Erinnerung an den Tempel in Jerusalem, Ort der Gegenwart des HERRN. Ort der Offenbarung; Ort des Heilsgeschehens

Lade des Bundes: Erinnerung an die Bundeslade mit den Gesetzestafeln; Bundesschluss und Bundestreue Gottes; treue Bindung Gottes an die Menschen, neue Bundeslade könnte Jesus Christus sein.

Die Frau: Sinnbild für Maria, die den Gottessohn zur Welt bringt; Sinnbild für die Kirche, die das ganze Heilsgeschehen und Jesus Christus in der Welt gegenwärtig setzt.

Drache: Das Böse, der Widersacher Gottes

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Bedrohung des Guten, meine Bedrohung, Bedrohung der Kirche – des Wortes Gottes
  • Gottes Gegenwart in dieser Welt – Gegenwart des Heils, des Geheilten
  • Schutz in der Wüste – Oase auf dem mühsamen Lebensweg - Kirche
  • Welche Aussage, welches Bild weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Gl, Nr.: 531,1

Sagt an, wer ist doch diese, die auf am Himmel geht, die überm Paradiese als Morgenröte steht? Sie kommt hervor von ferne, es schmückt sie Mond und Sterne, die Braut von Nazaret.“

 

Ich bete das „Vater unser“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist; wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

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19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 08.08.2021

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Komm, Heiligen Geist. Mach mich ruhig und empfänglich für deinen Anruf der Liebe. Was hart ist, mache formbar. Heile mein Wesen durch deinen Sohn. Er ist ja dein Heilswort. Lass mich suchen und finden, was dem Leben dient. Du bist die Fülle. Dir sei Dank. Amen

 

Der Prophet Elija hat sich in der Auseinandersetzung mit den Gegnern des Willen Gottes total verausgabt. Er ist am Ende seiner Kräfte. Der Erfolg seines Einsatzes ist unsicher. Er selbst scheint sich nicht sicher zu sein, ob sein Einsatz gut war. Sein Leben ist in Gefahr. Er hat Todesangst.

 

Ich lese das Schriftwort 1 Könige 19,4-8 (1. Lesung am 19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B).

Elija ging eine Tagesreise weit in die Wüste hinein. Dort setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte sich den Tod. Er sagte: Nun ist es genug, HERR. Nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Dann legte er sich unter den Ginsterstrauch und schlief ein.

Doch ein Engel rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Als er um sich blickte, sah er neben seinem Kopf Brot, das in glühender Asche gebacken war, und einen Krug Wasser. Er aß und trank und legte sich wieder hin.

Doch der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal, rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich. Da stand er auf, aß und trank und wanderte, durch diese Speise gestärkt, vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Gottesberg Horeb.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Am Ende sein – kenne ich das? Was hat mir dann geholfen?
  • Welche Fragen stellen sich mir in meinem jetzigen Lebensabschnitt?
  • Mitten in seiner Not bekommt Elija Stärkung für den Weg zur Begegnung mit Gott am Berg Horeb und zu einem neuen Auftrag.
  • Welche Aussage weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Aus Psalm 27

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil: * Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines Lebens: * Vor wem sollte mir bangen?

Mag ein Heer mich belagern: * Mein Herz wird nicht verzagen.

Nur eines erbitte ich vom Herrn, * danach verlangt mich:

Im Hause des Herrn zu wohnen * alle Tage meines Lebens,

die Freundlichkeit des Herrn zu schauen * und nachzusinnen in seinem Tempel.

er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, * er hebt mich auf einen Felsen empor.

Nun kann ich mein Haupt erheben * über die Feinde, die mich umringen.

…“

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

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18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 01.08.2021

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Schöpfergott erfüllst mich mit deinem Heiligen Geist. Öffne mich für deinen Anruf der Liebe. Was hart ist, mache durchlässig und empfänglich für deine Empfindsamkeit, die dem Leben dient. Heile mein Wesen durch deinen Sohn, der ja dein Heilswort ist. Lass mich suchen und finden, was dem Leben dient. Du bist die Fülle. Dir sei Dank. Amen

 

Berichte in der Bibel sind Erfahrungsberichte von Erfahrungen, die Gott mit den Menschen macht und die die Menschen mit Gott machen. Sie wollen ermutigen.

 

Ich lese das Schriftwort Exodus 16,2-4.12-15 (1. Lesung am 18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B).

„Die ganze Gemeinde der Israeliten murrte in der Wüste gegen Mose und Aaron. Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch im Land Ägypten durch die Hand des HERRN gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in die Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen.

Da sprach der HERR zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: In der Abenddämmerung werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt werden von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR, euer Gott bin.

Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der HERR euch zu essen gibt.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Was empfinde ich bei den klagenden Aussagen der Israeliten?
  • Welche Fragen stellen sich mir in meinem jetzigen Lebensabschnitt?
  • Welche Aussage weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?
  • Ist für mich auch schon mal Hilfe „aus heiterem Himmel“ – vom Himmel   herabgefallen?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

„Gott, ich danke dir für deine Fürsorge für mich und für andere durch mich. Amen“

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

 

In der katholischen Tradition wurde das Mannawunder Zeichen für die eucharistischen Gestalten und prägte die eucharistische Frömmigkeit.

 

Gotteslob Nr.: 498

„Das Heil der Welt, Herr Jesus Christ, wahrhaftig hier zugegen ist; im Sakrament das höchste Gut verborgen ist mit Fleisch und Blut.

Hier ist das wahre Osterlamm, das für uns starb am Kreuzesstamm; es nimmt hinweg der Sündenschuld und schenkt uns wieder Gottes Huld.

Das wahre Manna, das ist hie, davor der Himmel beugt die Knie; hier ist das rechte Himmelsbrot, das wendet unsres Hungers Not.

O was für Lieb, Herr Jesus Christ, den Menschen hier erwiesen ist! Wer die genießt in dieser Zeit, wird leben in all Ewigkeit.“

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17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, 25.07.2021

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Schöpfergott erfüllst mich mit deinem Heiligen Geist. Heile mein Wesen durch deinen Sohn, der ja dein Heilswort ist. Lass mich suchen und finden, was dem Leben dient. Du bist die Fülle. Dir sei Dank. Amen

 

Berichte in der Bibel sind Erfahrungsberichte. Sie möchten an meinen Lebenserfahrungen anknüpfen und vertiefen und neue ermöglichen.

 

Ich lese das Schriftwort 2 Könige 4,42-44 (1. Lesung am 17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B).

„Einmal kam ein Mann von Baal-Schalischa und brachte dem Gottesmann Elischa Brot von Erstlingsfrüchten, zwanzig Gerstenbrote und frische Körner in einem Beutel. Elischa sagte: Gib es den Leuten zu essen! Doch sein Diener sagte: Wie soll ich das 100 Männern vorsetzen? Elischa aber sagte: Gib es den Leuten zu essen! Denn so spricht der HERR: Man wird essen und noch übriglassen. Nun setzte er es ihnen vor; und sie aßen und ließen noch übrig, wie der HERR gesagt hatte.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Was entspricht und was widerspricht meiner Lebenserfahrung?
  • Welche Fragen stellen sich mir beim Lesen dieses Textes?
  • Was knüpft an meine Lebenserfahrung an?
  • Welche Aussage weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

„Gott, ich danke dir für deine Fürsorge für mich und für andere durch mich. Amen“

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

(Text zum ausdrucken)

13. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

13. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

An einem geeigneten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. In mir und um mich herum mag es „laut“ sein. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Schöpfergott erfüllst mich mit deinem Heiligen Geist. Heile mein Wesen durch deinen Sohn, der ja dein Heilswort ist. Lass mich suchen und finden, was dem Leben dient. Amen

 

Das Buch der Weisheit oder Weisheit Salomos ist eine kunstvoll zusammengestellte Spruchsammlung – eine erzählte Rede. Diese Schrift soll helfen, das theologische, kulturelle und philosophische Wissen der Zeit aus dem Glauben heraus tiefer zu verstehen und zu erfassen.

 

Ich lese das Schriftwort Weisheit 1,13-15; 2,23-24 (1. Lesung am 13. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B).

„Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden. Zum Dasein hat er alles geschaffen und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt. Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich der Unterwelt hat keine Macht auf der Erde; denn die Gerechtigkeit ist unsterblich. Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt und ihn erfahren alle, die ihm angehören.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Was entspricht meiner Lebenserfahrung?
  • Was widerspricht meiner Lebenserfahrung?
  • Welche Fragen stellen sich mir beim Lesen dieses Textes?
  • Welche Aussage weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat. Ich spreche meine Gedanken vor Gott aus.

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich und alle, die mir am Herzen liegen.

(Text zum ausdrucken)

12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

An einem ruhigen und geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott sprichst mich an - lass mich hören. Du berührst mein Herz - lass mich empfinden. Du machst meinen Verstand wach – lass mich wachsam sein. Erfülle mich mit deinem Heiligen Geist und heile mein Wesen durch deinen Sohn, der ja dein Heilswort ist. Amen

 

Ijob verliert seine ganze Habe. Job wird elendig krank. Seine Frau verspottet ihn und fragt, ob er so denn noch an seiner Frömmigkeit festhalten will. Seine Freunde geben theologische Erklärungen. Job selbst befragt Gott, ringt mit Ihm. Unser kleiner Abschnitt ist der Anfang der ersten Rede des HERRN, auf die Ijob antwortet, dann folgt die zweite Rede des HERRN auf die Ijob in gläubiger Erkenntnis antwortet. Am Ende geht es Job besser als je zuvor und stirbt „hochbetagt und satt an Lebenstagen.“ Der HERR spricht als Schöpfergott in poetischen Bildern.

 

Ich lese das Schriftwort Ijob 38,1.8-11 (1. Lesung am 12. Sonntag i. Jahreskr. B).

„Der HERR antwortete dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach: Wer verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen stolz?“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Gedanken nachgehen:

  • Welches Bild berührt mich? - meine Lebenssituation?
  • Welches Bild weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz aufschreiben, der meine Hoffnung stärkt.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

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11. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

11. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

An einem ruhigen und geschützten Platz beginne ich die Bibellesung mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott sprichst mich an - lass mich hören. Du berührst mein Herz - lass mich empfinden. Du machst meinen Verstand wach – lass mich wachsam sein. Erfülle mich mit deinem Heiligen Geist und heile mein Wesen durch deinen Sohn, der ja dein Heilswort ist. Amen

 

In schwierigen Zeiten der Bedrängnis spricht der Herr durch den Propheten Ezechiel in Bildreden zu seinem Bundesvolk und dem Königshaus.

Ich lese das Schriftwort Ezechiel 17,22-24 (1. Lesung am 11. Sonntag im Jahreskreis B).

„So spricht Gott, der Herr: Ich selbst nehme vom hohen Wipfel der Zeder und setze ihn ein. Einen zarten Zweig aus ihren obersten Ästen breche ich ab, ich selbst pflanze ihn auf einen hohen und aufragenden Berg. Auf dem hohen Berg Israel pflanze ich ihn. Dort treibt er dann Zweige, er trägt Früchte und wird zu einer prächtigen Zeder. Alle Vögel wohnen darin; alles, was Flügel hat, wohnt im Schatten ihrer Zweige. Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, dass ich der HERR bin. Ich mache den hohen Baum niedrig, den niedrigen Baum mache ich hoch. Ich lasse den grünenden Baum verdorren, den verdorrten Baum lasse ich erblühen. Ich, der HERR, habe gesprochen und ich führe es aus.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Impuls nachgehen:

  • Was im Text berührt meine Lebenssituation?
  • Welches Wort weckt in mir Vertrauen und Zuversicht?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann für mich eine Idee formulieren, die meine Hoffnung stärkt.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

 

Ich bete das „Vater unser“ und segne mich.

(Text zum ausdrucken)

10. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

10. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Bibellesung braucht einen ruhigen und geschützten Platz. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott sprichst mich an - lass mich hören. Du berührst mein Herz - lass mich empfinden. Du machst meinen Verstand wach – lass mich wachsam sein. Erfülle mich mit deinem Heiligen Geist und heile mein Wesen durch deinen Sohn, der ja dein Wort ist. Amen

 

Die Bibel gebraucht Bilder, um das Geschehen zwischen Gott und dem Menschen zu beschreiben. Die Bilder sind aus der Erfahrungs- und Wissenswelt der Zeit genommen. Sie sind wahr, aber nicht im naturwissenschaftlichen Sinn.

Ich lese das Schriftwort Genesis 3,9-15 (1. Lesung am 10. Sonntag im Jahreskreis).

„Nachdem Adam von der Frucht des Baumes gegessen hatte, rief Gott, der HERR, nach ihm und sprach zu ihm: Wo bist du? Er antwortete: Ich habe deine Schritte gehört im Garten; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich. Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, davon nicht zu essen? Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben. So habe ich gegessen. Gott, der HERR, sprach zu der Frau: Was hast du getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt. So habe ich gegessen. Da sprach Gott, der HERR, zur Schlange:  Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch wirst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Impuls nachgehen:

  • Wie spricht Gott mit Adam, Eva und der Schlange?
  • Wie reagieren Adam und Eva?
  • Hat die Schlange eine Chance?
  • Habe ich ähnliche „Erfahrungen“ und „Begegnungen“ mit Gott in meinem Leben? Ähnliche Erfahrungen mit Männern, Frauen, Schlangen?
  • Was im Text berührt meine Lebenssituation?
  • Fällt mir ein Hoffnungswort zu?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann für mich eine Idee formulieren, die meine Zuversicht und Hoffnung stärkt.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

 

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

Ich bete das „Vater unser“.

 

Es segne mich/uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

Dreifaltigkeitssonntag, Lesejahr B

Dreifaltigkeitssonntag, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott des Lebens, lass mich erkennen, was mir hilft, lebendig zu sein im Glauben, Hoffen und Lieben. Mach mich wach und aufnahmebereit, dass ich mich von deinem Wort formen lasse. Lege es als Saatgut in mein Herz, lass es wachsen und reifen. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Deuteronomium 4,32-34.39-40 (1. Lesung am Dreifaltigkeitssonntag).

„Mose sprach zum Volk; er sagte: Forsche einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde erschuf; forsche nach von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses und hat man je solches gehört? Hat je ein Volk mitten aus dem Feuer die donnernde Stimme eines Gottes reden gehört, wie du sie gehört hast, und ist am Leben geblieben? Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie sich mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie alles, was der HERR, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? Heute sollst du erkennen und zuinnerst begreifen: Der HERR ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. Daher sollst du seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, bewahren, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Impuls nachgehen:

  • Die Fragen, die Mose dem Volk vorlegt, wende ich auf mich an.
  • Habe ich „Erfahrungen“, „Begegnungen“ mit Gott auf meinem Lebensweg?
  • Was berührt meine Lebenssituation?
  • Welches Hoffnungswort für mich fällt mir zu?
  • Was berührt mein Herz?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann für mich einen Merksatz formulieren, der meine Zuversicht und Hoffnung stärkt.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

 

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ein Gebet von Klemens Tillmann (1904 – 1984) Gotteslob, Nr.: 7,6

„O Gott, ich bete dich an:

Du Weisheit, die mich erdacht,

du Wille, der mich gewollt,

du Macht, die mich geschaffen,

du Gnade, die mich erhoben,

du Stimme, die mich ruft,

du Wort, das zu mir spricht,

 du Güte, die mich beschenkt,

du Vorsehung, die mich leitet,

du Barmherzigkeit, die mir vergibt,

du Liebe, die mich umfängt,

du Geist, der mich belebt,

du Ruhe, die mich erfüllt,

du Heiligkeit, die mich wandelt,

dass ich nimmer ruhe,

bis ich dich schaue:

O Gott, ich bete dich an.“

 

Es segne mich/uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

Pfingsten, Lesejahr B

Pfingsten, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott des Lebens, lass mich erkennen, was mir hilft, lebendig zu sein im Glauben, Hoffen und Lieben. Mach mich wach und aufnahmebereit, dass ich mich von deinem Wort formen lasse. Lege es als Saatgut in mein Herz, lass es wachsen und reifen. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Genesis 11,1-9 (1. Lesung, Pfingsten am Vorabend).

Ergänzend und vergleichend lese ich dazu Apostelgeschichte 2,1-11 (1. Lesung, Pfingsten am Tag)

Es würde hier den Rahmen sprengen, beide Texte abzudrucken. Ich verweise auf die Vollbibel, die liturgischen Bücher und die Kirchenzeitung.

 

Ich halte Stille.

Ich lese die Texte noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage, dem ein oder anderen Impuls nachgehen:

  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede fallen mir auf?
  • Was irritiert mich?
  • Was berührt meine Lebenssituation?
  • Welches Hoffnungswort für mich fällt mir zu?
  • Was berührt mein Herz?
  • Welchen Impuls nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann für mich einen Merksatz formulieren, der meine Zuversicht und Hoffnung stärkt.

Ich lese die Bibeltexte noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

Ich bete das „Vater unser“.

Ich bete ein mir bekanntes Gebet zum Heiligen Geist.

Es segne mich/uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott des Lebens, lass mich erkennen, was mir hilft, lebendig zu sein im Glauben, Hoffen und Lieben. Mach mich wach und aufnahmebereit, dass ich mich von deinem Wort formen lasse. Lege es als Saatgut in mein Herz, lass es wachsen und reifen. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Apostelgeschichte 1, 15-17.20ac-26

 

Nach der Himmelfahrt Jesu versammeln sich die Messiasjünger immer wieder zum Gebet. Es muss der durch das Ausscheiden des Judas frei gewordene Apostelplatz neu besetzt werden. Petrus knüpft in seiner Ansprache an Gesetz, Propheten und Psalmen, also an die Schrift, an den TaNak an. Es gibt noch keine Trennung von Tempel oder Synagoge.

 

„In diesen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder – etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen – und sagte: Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen. Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst. Es steht im Buch der Psalmen: Sein Amt soll ein anderer erhalten! Es ist also nötig, dass einer von den Männern, die mit uns die ganze Zeit zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde – einer von diesen muss zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein. Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsábbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Dann beteten sie: Du, Herr, kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen! Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Sie warfen das Los über sie; das Los fiel auf Matthias und er wurde den Aposteln zugezählt.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Was spricht mich an?
  • Was ist mir fremd?
  • Welches Wort spricht in meine Lebenssituation hinein?
  • Welches Hoffnungswort für mich fällt mir zu?
  • Was berührt mein Herz?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann mich auch geistigerweise in die Runde der betenden und hörenden Jünger setzen. Was denke und empfinde ich? Was hoffe ich?  Was bewegt mich?

Ich kann für mich einen Merksatz formulieren, der meine Zuversicht und Hoffnung stärkt.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

GL, Nr.: 8,7 (Charles de Foucauld – 1858-1916)

Mein Vater, ich überlasse mich dir; mach mit mir, was dir gefällt. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt und an allen deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele. Ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe, und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen, ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen. Denn du bist mein Vater.

 

Es segne uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott des Lebens, lass mich erkennen, was mir hilft, lebendig zu sein im Glauben und in der guten Tat. Mach mich wach und aufnahmebereit, dass ich mich von deinem Wort formen lasse. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Apostelgeschichte 10,25-26.34-35.44-48

Sowohl der heidnische Hauptmann Kornelius als auch Petrus haben jeweils eine Vision. Es ist Gottes Geist, der diese beiden Männer zur Begegnung führt.

 

„Als Petrus in Cäsarea beim Hauptmann Kornelius ankam, ging ihm dieser entgegen und warf sich ihm ehrfürchtig zu Füßen. Petrus aber richtete ihn auf und sagte: Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch. Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Noch während Petrus redete, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten. Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen. Petrus aber sagte: Kann jemand denen das Wasser der Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben? Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Was spricht mich an?
  • Was erregt meinen Widerstand?
  • Welches Wort spricht in meine Lebenssituation hinein?
  • Welches Hoffnungswort für mich finde ich?

Ich kann mich selbst in die Geschichte hineingeben, mich in eine der Personen hineinversetzen. Ich kann mich als Beobachter an den Rand des Geschehens stellen – vielleicht auch als Nachbar des Hauptmanns.

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann für mich einen ganz persönlichen Satz formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

GL, Nr.: 7,6 ein Gebet von Klemens Tilmann (1904-1984)

„O Gott, ich bete dich an:

Du Weisheit, die mich erdacht,

du Wille, der mich gewollt,

du Macht, die mich geschaffen,

du Gnade, die mich erhoben,

du Stimme, die mich ruft,

du Wort, das zu mir spricht,

du Güte, die mich beschenkt,

du Vorsehung, die mich leitet,

du Barmherzigkeit, die mir vergibt,

du Liebe, die mich umfängt,

du Geist, der mich belebt,

du Ruhe, die mich erfüllt,

du Heiligkeit, die mich wandelt,

dass ich nimmer ruhe,

bis ich dich schaue:

O Gott, ich bete dich an.“

 

Es segne uns Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Du Gott des Lebens, lass mich erkennen, was mir hilft, lebendig zu sein im Glauben und in der guten Tat. Mach mich wach und aufnahmebereit, dass ich mich von deinem Wort formen lasse. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Apostelgeschichte 9,26-31

Saulus ist vor Damaskus dem Herrn Jesus Christus begegnet. Dort wurde er getauft und begann sofort mit der Verkündigung: Jesus ist der Christus. Das bringt ihn in Lebensgefahr. So wird er zu seiner Rettung bei Nacht in einem Korb die Stadtmauer hinabgelassen. Gegen Ende der Perikope muss Paulus wieder fliehen.

 

„Als er (Saulus)nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger war. Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er berichtete ihnen, wie Paulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser zu ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus freimütig im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat freimütig im Namen des Herrn auf und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als die Brüder das erkannten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus (seine Heimatstadt). Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht des Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Was spricht mich an?
  • Was erregt meinen Widerstand?
  • Welche Fragen tun sich auf?
  • Was ist mir im Text fremd?
  • Welches Wort spricht in meine Lebenssituation hinein?
  • Welches Hoffnungswort für mich finde ich?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz für die kommende Zeit formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

GL, Nr.: 21,5 ein Gebet von Peter Kees und Peter Schott

„Herr, du hast mich gerufen

und Sehnsucht nach dir geweckt.

Auf deinen Ruf habe ich mich eingelassen.

Ich teile mein Leben mit vielen Menschen;

gemeinsam sind wir auf dem Weg.

Ich danke dir für viele Begegnungen und staune,

wie du dich auch in unscheinbaren Ereignissen zeigst.

Du hilfst mir, meine Fähigkeiten zu entdecken,

zu entfalten und einzusetzen.

 Du zeigst mir auch meine Grenzen.

Lass mich an diesen Erfahrungen wachsen

und hilf mir loszulassen, was mich dabei einengt.

Berufe mich immer wieder neu, sende mir deinen Heiligen Geist,

damit ich an den Orten, zu denen du mich führst, dein Evangelium lebe und so dein Reich wachsen kann.

Sei du die Mitte meines Lebens.

Segne mich, damit ich zum Segen für anderer werde.“

(Text zum ausdrucken)

4. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

4. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Vor dir, Herr, darf ich jetzt eine Weile sein. Ich halte Dir mein Herz hin. Fülle es mit dem, was ich heute nötig habe. Ich danke dir, dass du mich anschaust. Schärfe meinen Blick, dass ich dich immer besser erkenne. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Apostelgeschichte 4,8-12

Johannes und Petrus hatten in Tempel gepredigt und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündigt. Die Tempelwache hatte sie verhaftet und über Nacht in Verwahr genommen. Am Morgen werden sie vor die Oberen, Ältesten, Schriftgelehrten und Hohepriester geführt. Sie werden in Verhör genommen über die Heilung des Gelähmten und ihre Verkündigung. Das Verhör gipfelt in der Frage: „Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan?“

 

„Da sagte Petrus, erfüllt vom Heiligen Geist, zu ihnen: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch. Dieser Jesus ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Was spricht mich an?
  • Was erregt meinen Widerstand?
  • Was ist mir im Text fremd?
  • Welches Wort spricht in meine Lebenssituation hinein?
  • Welches Hoffnungswort für mich finde ich?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz für die kommende Zeit formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

 

Herr, mache mich gesund an Leib und Seele. Dein Name sei gepriesen zu aller Zeit und an allen Orten.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Es segne uns der dreieinige Gott:

Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen

 

Lied: GL, Nr.: 808

„Lasst uns Gott dem Herrn lobsingen!

Hocherfreut lasst uns heut Ehr und Dank ihm bringen!

Heil ward uns in Christi Namen!

Darum preist Sohn und Geist mit dem Vater!

Amen“

Lied: GL, Nr.:765,2

„O Name, der die Hölle schreckt, vor dem die Himmel schweigen, durch den die Toten auferweckt aus ihren Gräbern steigen; der von dem Himmel ward gebracht und durch den Engel kundgemacht: O Name, sei gepriesen!“

 

Lied: GL, Nr.: 334, 3

„O Licht, viel heller als der Tag, den Sonnen je entzündet, das allem, was im Grabe lag, den Sieg des Lebens kündet. Du Glanz des Herrn der Herrlichkeit, du Heil der Welt in Ewigkeit, voll Freuden und voll Frieden!“

(Text zum ausdrucken)

3. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

3. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Komm, Heiliger Geist. Du hältst uns in Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn. Du hältst uns in der Wahrheit. Öffne die Ohren unserer Herzen, damit wir zur Wahrheit finden, die frei macht und in Gemeinschaft bleiben mit dem Gott, der unser Leben ist. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Apostelgeschichte 3,12a.13-15.17-19

Diesem Schriftwort vorausgegangen ist die Erzählung von der Heilung des Gelähmten im Tempel durch Petrus und Johannes. Eine große Menge läuft zusammen und Petrus ergreift das Wort zur Verkündigung. Was sich in der Predigt direkt auf die Heilung des Gelähmten bezieht, ist im folgenden Text ausgelassen.

 

„In jenen Tagen wandte sich Petrus an das Volk: Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders erbeten. Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen.

Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Anführer. Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündet hat: dass sein Christus leiden werde. Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Was spricht mich an?
  • Was erregt meinen Widerstand?
  • Was ist mir im Text fremd?
  • Welches Wort spricht in meine Lebenssituation hinein?
  • Welches Hoffnungswort für mich finde ich?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz für die kommende Zeit formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Es segne uns der dreieinige Gott:

Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen

 

Lied: GL, Nr.: 336,1-4

„Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken. Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Ihm ist das Reich über alle Welt gegeben; mit ihm werd auch ich zugleich ewig herrschen, ewig leben. Gott erfüllt, was er verspricht; dies ist meine Zuversicht.

Jeus lebt! Ich bin gewiss, nichts soll mich von Jesus scheiden, keine Macht der Finsternis, keine Herrlichkeit, kein Leiden. Seine Treue wanket nicht; dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot wird er meiner Seele geben, wenn sie gläubig zu ihm spricht: ‚Herr, Herr, meine Zuversicht!‘“

(Text zum ausdrucken)

2. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

2. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit mein Herz offen vor dir liegt und du dein Liebes- und Lebenswort hineinschreiben kannst; sende deinen Heiligen Geist, damit dein Wort mich anrührt; sende deinen Heiligen Geist, damit ich erkenne, was du mir zeigen willst. Amen

Ich lese das Schriftwort Apostelgeschichte 4,32-35

 

„Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.

Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Was spricht mich an?
  • Was erregt meinen Widerstand?
  • Spricht der Text in meine Lebenssituation hinein?
  • Birgt der Text ein Hoffnungswort für mich?
  • Liegt in dem Schriftwort für mich eine Wegweisung?
  • Was könnte diese Vision für mein Leben bedeuten?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz für die kommende Zeit formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich kann mit einem persönlichen Gebet dem HERRN antworten.

 

Ich bete das „Vater unser“.

 

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre unsere Herzen und Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn.

So segne uns der dreieinige Gott:

Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen (vgl. Messbuch S. 548)

 

Lied: GL, Nr.: 779, 3-5

„Halleluja! Auferstanden ist die Freude dieser Zeit;

Denn aus Leiden, Schmerz und banden geht hervor die Herrlichkeit.

Was im Tode scheint verloren, wird in Christus neu geboren.

KV: Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt, Halleluja, Jesus lebt!

 

Halleluja! Kommt, ihr Heiden, schaut den Hirten, der euch nährt!

Ewig grünen seine Weiden, ewig seine Treue währt.

Nur bei dem ist Heil zu finden, der den Tod hilft überwinden. KV

 

Halleluja! Ostersegen, komm herab wie Morgentau,

dich in jedes Herz zu legen, dass es froh nach oben schau

und zu neuem Wuchs und Leben sich in Christus mög erheben! KV

(Text zum ausdrucken)

Ostersonntag Lesejahr B

Ostersonntag Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit mein Herz offen vor dir liegt und du dein Liebes- und Lebenswort hineinschreiben kannst. Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit dein Wort mich anrührt. Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit ich das tröstliche Bild erkenne, das du mir vor Augen stellst. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Jesaja 54, 5-14 (vierte Lesung in der Osternacht)

„Jerusalem, dein Schöpfer ist dein Gemahl, ‚HERR der Heerscharen‘ ist sein Name. Der Heilige Israels ist dein Erlöser,‘ Gott der ganzen Erde‘ wir er genannt. Ja, der Herr hat dich gerufen als verlassene, bekümmerte Frau. Kann man denn die Frau seiner Jugend verstoßen?, spricht dein Gott. Nur für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, doch mit großem Erbarmen werde ich dich sammeln.

Einen Augenblick nur verbarg ich vor dir mein Gesicht in aufwallendem Zorn; aber in ewiger Huld habe ich mich deiner erbarmt, spricht dein Erlöser, der HERR. Wie bei der Flut Noachs soll es für mich sein: So wie ich damals schwor, dass die Flut Noachs die Erde nie mehr überschwemmen wird, so schwöre ich jetzt, dir nie mehr zu zürnen und dich nie mehr zu schelten. Mögen auch die Berge weichen und die Hügel wanken – meine Huld wird nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens nicht wanken, spricht der HERR, der Erbarmen hat mit dir, Ärmste, vom Sturm Gepeitschte, die ohne Trost ist: Siehe, ich selbst lege dir ein Fundament aus Malachit und Grundmauern aus Saphir. Aus Rubinen mache ich deine Zinnen, aus Beryl deine Tore und alle deine Mauern aus kostbaren Steinen. Alle deine Kinder sind Schüler des HERRN und groß ist der Friede deiner Kinder. Du wirst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du bist fern von Bedrängnis, denn du brauchst dich nicht mehr zu fürchten und bist fern von Schrecken; er kommt an dich nicht heran.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal.

Ich kann der einen oder anderen Frage nachgehen:

  • Welches Bild spricht mich an?
  • In welche Situation meines Lebens spricht der Text hinein?
  • Finde ich ein Trostwort, ein Hoffnungswort?
  • Tut sich mir in diesem Text eine Kraftquelle auf?
  • Wo leuchtet für mich das Ostergeheimnis auf?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz für die kommende Zeit formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich bete Psalm 30, 2.4.5.-6b.6cd.12a.13b

„Ich will dich erheben, HERR, denn du zogst mich herauf und ließest nicht zu, dass meine Feinde sich über mich freuen. HERR, du hast meine Seele heraufsteigen lassen aus der Totenwelt, hast mich am Leben erhalten, sodass ich nicht in die Grube hinabstieg.

Singt und spielt dem HERRN, ihr seine Frommen, dankt im Gedenken seiner Heiligkeit! Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick, doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint, am Morgen herrscht wieder Jubel. Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt, HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.“

 

Ich kann mit einem persönlichen Gebet auf die Verheißung des Bibeltextes dem HERRN antworten.

Ich bete das „Vater unser“.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre unsere Herzen und Gedanken in der Gemeinschaft mit dem Herrn. So segne uns der dreieinige Gott, der uns tröstet mit der Auferweckung seines Sohnes, der uns stärkt mit seinem Geist und sich an uns bindet wie ein treuer Bräutigam:

Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen (vgl. Messbuch S. 548)

 

(Es ist empfehlenswert den Psalm 30 ungekürzt zu lesen.)

(Text zum ausdrucken)

Palmsonntag Lesejahr B

Palmsonntag Lesejahr B

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit ich mich von deiner Hand ergreifen lasse, damit mein Herz offen vor dir liegt und du deine Weisung, dein Lebenswort für mich hineinschreiben kannst. Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit das Wort des Lebens, deine Weisung, mich anrührt und ich ihr folge. Herr, lass mich ganz Ohr sein für dein Wort. Amen

 

Ich lese das Schriftwort Jesaja 50, 4-7

„GOTT, der Herr, gab mir die Zunge von Schülern, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich höre, wie Schüler hören. GOTT, der Herr hat mir das Ohr geöffnet.

Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mir den Bart ausrissen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel!

Und GOTT, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal. Ich bedenke:

Einige Punkte zur Anregung; ich muss aber nicht allen nachgehen.

  • Bei welchem Satz erregt der Text meinen Widerstand?
  • Welches Wort hilft mir?
  • Gott, weckt mein Ohr.
  • Gott öffnet mein Ohr.
  • Gott gibt mir Zunge und Ohren von Schülern.
  • Ein stärkendes und aufmunterndes Sprechen lernen.
  • Schläge, Schändung, Schmähung, angespuckt werden – kenne ich das?

Wie viele Menschen kennen das! Gott kennt das!

  • Es ist die Sehnsucht der Menschen, nicht in Schande zu enden.

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich kann einen Satz für die kommende Woche formulieren.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

Ich bete Psalm 22, 8-9. 17-18.19-20.23-24.

 

„Alle, die mich sehen verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:

‘Wälze die Last auf den HERRN! Er soll ihn befreien, er reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat!‘

Denn Hunde haben mich umlagert, eine Rotte von Bösen hat mich umkreist. Sie haben mir Hände und Füße durchbohrt.

Ich kann all meine Knochen zählen; sie gaffen und starren mich an.

Sie verteilen unter sich meine Kleider und werfen das Los um mein Gewand. Du aber, HERR, halte dich nicht fern! Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe!

Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Versammlung dich loben.

Die ihr den HERRN fürchtet, lobt ihn; all ihr Nachkommen Jakobs, rühmt ihn; erschauert vor ihm, all ihr Nachkommen Israels!“

 

Ich bete das „Vater unser“.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre unsere Herzen und Gedanken in der Gemeinschaft mit dem Herrn. So segne uns der dreieinige Gott; er nimmt uns bei der Hand; er hat ein aufmunterndes Wort für uns; er lässt uns nicht in Schande enden:

Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen (vgl. Messbuch S. 548)

 

(Es ist empfehlenswert den Psalm 22 ungekürzt zu lesen.)

(Text zum ausdrucken)

5. Fastensonntag, Lesejahr B

5. Sonntag der österlichen Bußzeit

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit ich mich von deiner Hand ergreifen lasse, damit mein Herz offen vor dir liegt und du deine Weisung, dein Lebenswort für mich hineinschreiben kannst. Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit das Wort des Lebens, deine Weisung, mich anrührt und ich ihr folge. Herr, binde du mich an dich. Amen

 

Zur Situation:

Juda und Israel leben in der Verbannung, in der Fremde. Der HERR erinnert durch Jeremia daran, dass er schon einmal sein Volk befreit und einen Bund geschlossen hat. Diesen Bund haben sie gebrochen. Der HERR ist aber ein treuer und barmherziger Gott. Jeremia darf dem Volk eine große Vision vorstellen.

 

Ich lese das Schriftwort Jeremia 31, 31-34

„Siehe, Tage kommen – Spruch des HERRN -, da schließe ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund. Er ist nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten hinauszuführen. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war – Spruch des HERRN.

Sondern so wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe – Spruch des HERRN: Ich habe meine Weisung in ihre Mitte gegeben und werde sie auf ihr Herz schreiben. Ich werde ihnen Gott sein und sie werden mir Volk sein.

Keiner wird mehr den anderen belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den HERRN!, denn sie alle, vom Kleinsten bis zum Größten, werden mich erkennen – Spruch des HERRN. Denn ich vergebe ihre Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal. Ich bedenke:

Einige Punkte zur Anregung; ich muss aber nicht allen nachgehen.

  • Wie verhält sich Gott? Was tut er? Was hat er getan?
  • Was sind die Folgen?
  • Wie haben sich die Menschen verhalten?
  • Was sind die Folgen?
  • Welche Rolle spielen Hand und Her?
  • Wie stehen Gott und Menschen am Ende des Abschnitts zueinander?
  • Wo ist mein Platz in diesem Textabschnitt?
  • Was rührt mich im Text an? Gibt es Widerstände?
  • Welchen helfenden Impuls für die kommende Zeit gibt es für mich im Text und im Nachsinnen darüber?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

 

Ich bete Psalm 51, 3+4.12-14

„Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!

Wasch meine Schuld von mir ab und mach mich rein von meiner Sünde!

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und einen festen Geist erneuere in meinem Innern!

Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht, deinen heiligen Geist nimm nicht von mir!

Gib mir wieder die Freude deines Heils, rüste mich aus mit dem Geist der

Großmut!“

 

Ich bete das „Vater unser“.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre unsere Herzen und Gedanken in der Gemeinschaft mit dem Herrn. So segne uns der dreieinige Gott, der uns bei der Hand nimmt und seine Liebe in unser Herz eingeschrieben hat: Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen (vgl. Messbuch S. 548)

 

(Es ist empfehlenswert die Kapitel 30 und 31 bei Jeremia in vollem Umfang zu lesen und ebenso den Psalm 51 in ganzer Läge.)

(Text zum ausdrucken)

4. Fastensonntag, Lesejahr B

4. Sonntag der österlichen Bußzeit

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete:

 

Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit dein Haus, das ich bin, nicht wieder Schaden nimmt, die Weite meines Herzens nicht von neuem zu verkümmern droht. Führe mich aus der Gefangenschaft, in die ich immer wieder gerate, hinaus und hin zur Heimat, die du mir sein willst. Herr, sende deinen Heiligen Geist, damit das Wort des Lebens mich anrührt. Amen

 

Ich lese das Schriftwort 2 Chronik 36, 14-16.19-23

„Auch alle führenden Männer Judas und die Priester und das Volk begingen viel Untreue. Sie ahmten die Gräueltaten der Völker nach und entweihten das Haus, das der HERR in Jerusalem zu seinem Heiligtum gemacht hatte.

Immer wieder hatte der HERR, der Gott der Väter, sie durch seine Boten gewarnt, denn er hatte Mitleid mit seinem Volk und seiner Wohnung. Sie aber verhöhnten die Boten Gottes, verachteten sein Wort und verspotteten seine Propheten, bis der Zorn des HERRN gegen sein Volk so groß wurde, dass es keine Heilung mehr gab.

Die Chaldäer verbrannten das Haus Gottes, rissen die Mauern Jerusalems nieder, legten Feuer an alle seine Paläste und zerstörten alle wertvollen Geräte. Alle, die dem Schwert entgangen waren, führte Nebukadnezzar in die Verbannung nach Babel. Dort mussten sie ihm und seinen Söhnen als Sklaven dienen, bis das Reich der Perser zur Herrschaft kam. Da ging das Wort in Erfüllung, das der HERR durch den Mund Jeremias verkündet hatte. Das Land bekam seine Sabbate ersetzt, es lag brach während der ganzen Zeit der Verwüstung, bis siebzig Jahre voll waren.

Im ersten Jahr des Königs Kyrus von Persien sollte sich erfüllen, was der HERR durch Jeremia gesprochen hatte. Darum erweckte der HERR den Geist des Königs Kyrus von Persien und Kyrus ließ in seinem ganzen Reich mündlich und schriftlich den Befehl verkünden: So spricht Kyrus, der König von Persien: Der HERR, der Gott des Himmels, hat mir alle Reiche der Erde verliehen. Er selbst hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen. Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört – der HERR, sein Gott, sei mit ihm -, der soll hinaufziehen.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal. Ich bedenke:

Einige Punkte zur Anregung; ich muss aber nicht allen nachgehen.

  • Wie verhalten sich die Menschen in Juda?
  • Was sind die Folgen?
  • Wie verhält sich Gott? Durch wen wirkt er?
  • Was sind die Folgen?
  • Wo ist mein Platz in diesem Textabschnitt?
  • Rührt mich etwas an?
  • Gibt es für mich im Text und im Nachsinnen darüber einen helfenden Impuls für die nächste Zeit?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal und spüre in mir nach, wie sich etwas bei mir verändert/verändert hat.

 

Ich bete:

Herr, du bist mir immer voller Fürsorge zugewandt. Du mischst dich ein in mein Leben. Ich lasse das nicht immer gerne zu. Du schickst mir Menschen und Ereignisse in meinen Alltag. Ich aber höre deine Botschaft nicht und sehe nicht, was ich tun und lassen soll. Doch du bleibst mir treu. Du suchst immer neue Wege, mich zu wandeln, zu retten, aufzubauen. Ich danke dir. Ich weiß, durch alle Durststrecken meines Lebens hindurch führst du mich letztendlich zu dem beglückenden Ziel, das du bist. Du wohnst jetzt schon in mir und ich darf bei dir wohnen in Zeit und Ewigkeit. Amen

 

Ich bete das „Vater unser“.

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre unsere Herzen und Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. So segne uns der dreieinige Gott, der uns immer zugewandt ist: Der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen (vgl. Messbuch S. 548)

(Text zum ausdrucken)

3. Fastensonntag, Lesejahr B

3. Sonntag der österlichen Bußzeit

An einem geschützten Platz halte ich meine Bibellesung. Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich gebe der Stille Raum. Ich bete.

 

Ewiges Wort komm mir entgegen. Öffne alle meine Sinne und mache mich bereit, dir zu begegnen, dich aufzunehmen, dich in mir wachsen zu lassen. Führe mich zum Sinn meines Lebens. Sei mir Kraft im Denken und Tun. Amen.

 

Ich lese das Schriftwort Exodus 20,1-17

„Dann sprach Gott alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Kultbild machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.

Denn ich bin der HERR, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott: Ich suche die Schuld der Väter an den Kindern heim, an der dritten und vierten Generation, bei denen, die mich hassen; doch ich erweise Tausenden meine Huld bei denen, die mich lieben und meine Gebote bewahren.

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.

Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und alle deine Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem HERRN, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin und dein Vieh und dein Fremder in deinen Toren.

Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der HERR den Sabbat gesegnet und ihn geheiligt.

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! Du sollst nicht töten. Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren, nicht seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.“

 

Ich halte Stille.

Ich lese den Text noch einmal. Ich bedenke:

Einige Fragen zur Anregung / ich muss nicht allen Fragen nachgehen.

  • Was im Text weckt Widerstand in mir?
  • Was im Text ist mir fremd?
  • Welches Wort weckt mein Interesse?
  • Welchem Wort stimme ich gerne zu?
  • Bei welchem Wort fällt mir die Zustimmung schwer?
  • Welches Wort macht mich unruhig?
  • Welches Wort lässt in mir Kraft wachsen?
  • Kann ich ein Wort für die kommenden Tage mitnehmen?

Ich verweile bei einem Gedanken.

Ich lese den Bibeltext noch einmal aufmerksam.

 

Ich bete: Psalm 19, 8.9.10.11-12

„Die Weisung des HERRN ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Zeugnis des HERRN ist verlässlich, den Unwissenden macht es weise. Die Befehle des HERRN sind gerade, sie erfüllen das Herz mit Freude.

Das Gebot des HERRN ist rein, es erleuchtet die Augen. Die Furcht des HERRN ist lauter, sie besteht für immer.

Die Urteile des Herrn sind wahrhaftig, gerecht sind sie alle.

Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.

Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen; reichen Lohn hat, wer sie

beachtet.“

 

Ich bete das „Vater unser“

Ich segne mich und alle, die mir am Herzen liegen:

So segne uns alle der allmächtige und treue Gott, der Vater, + der Sohn und der Heilige Geist. Amen

(Text zum ausdrucken)

2. Fastensonntag, Lesejahr B

2. Sonntag der österlichen Bußzeit

Ich suche einen ruhigen und geschützten Platz. Ich lasse die Stille in mir wachsen. Dann mache ich das Kreuzzeichen. Danach bete ich:

 

Gott, durch deinen Heiligen Geist hast du mich erleuchtet und mein Herz erfüllt. Gib, dass ich auch jetzt in diesem Geist erkenne, was recht ist, getröstet werde und Hilfe erfahre. Darum bitte ich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen (vgl. Gotteslob Nr.: 342,7)

 

Ich lese das Schriftwort Genesis 22, 1-2.9a.10-13.15-18

„Gott stellte Abraham auf die Probe. Er sprach zu Ihm: Abraham! Er sagte: Hier bin ich. Er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar!

Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham dort den Altar, schichtete das Holz auf. Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und sagte: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten. Abraham erhob seine Augen, sah hin und siehe, ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.

Der Engel des HERRN rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen – Spruch des HERRN: Weil du das getan hast und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen werden das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen werden sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.“

 

Ich halte Stille Und bedenke:

  • Wie passt diese Erzählung zu meinem Gottesbild?
  • Was hat Abraham wohl auf dem Weg gedacht, gelitten?
  • Wie hat Abraham wohl mit sich und mit dem HERRN gerungen? Kenne ich Ähnliches?
  • Wie wird es Isaak wohl zumute gewesen sein: auf dem Weg hin zum Opferberg und danach und auf dem Heimweg?
  • Das, was mich im Text befremdet.
  • Das, was mir als Zusage geben ist.
  • Das, was ich als Christ als Parallele und als Unterschied sehe: Vater im Himmel und sein Sohn Jesus Christus.
  • Das, was ich als Impuls mitnehmen kann in die kommende Woche.

Ich lese den Bibeltext in Ruhe noch einmal.

 

Ich bete:

Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht, wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut, der spricht zum Herrn voll Zuversicht: „Du meine Hoffnung und mein Licht, mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.“ Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt; kein Unheil, das in Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht. Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all, dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein. Denn dies hat Gott uns zugesagt: „Wer an mich glaubt, sei unverzagt, weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört. Ich will mich zeigen als sein Gott, ich bin ihm nah in jeder Not; des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.“

(Gotteslob Nr.: 423)

(Text zum ausdrucken)

1. Fastensonntag, Lesejahr B

1. Sonntag der österlichen Bußzeit

Ich suche einen ruhigen und geschützten Platz aus. Ich werde still. Ich mache das Kreuzzeichen. Dann bete ich:

 

Herr, du lädst mich ein zur Eucharistie. Im Wort der Schrift, in den gewandelten Gaben und in der versammelten Gemeinschaft bist du mir nahe, begegnest du mir. Du willst mich wandeln, damit ich erfüllt lebe. Sende deinen Heiligen Geist, wenn ich nun zur Vorbereitung auf die Sonntagsmesse dein Wort bedenke.

Amen

 

Ich lese das Schriftwort Genesis 9,8-15

„Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt.

Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben.

Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch verdirbt.“

 

Ich halte Stille. Ich bedenke:

  • Was ist mir im Text fremd?
  • Was spricht mich im Text an?
  • Was bedeutet das Fremde und das Ansprechende für mich?
  • Was nehme ich mit in meinen Alltag?

Ich lese den Bibeltext in Ruhe noch einmal und antworte mit einem persönlichen Gebet.

(Text zum ausdrucken)