Patronatsfest

In diesem Jahr feiern wir das Fest des Heiligen Antonius, des Mönchsvaters (Abbas) am Wochenende, des 15./16. Januar. Wie im letzten Jahr wird in jeder Kirche eine Antoniuskerze im Rahmen der jeweiligen Festmesse gesegnet und entzündet. Mit dieser Kerze bitten wir unseren Pfarrpatron in besonderer Weise um seine Fürsprache in dieser Zeit der Pandemie. Diese Kerze wir jeweils zu allen Messen und Gottesdiensten angezündet. Herzlich laden wir ein zur Mitfeier unseres Patronatsfestes:

  • Samstag, 15. Januar um 17:00 Uhr - Festmesse in Nütterden
  • Sonntag, 16. Januar um 10:30 Uhr - Festmesse mit Chor in Frasselt
  • Sonntag, 16. Januar um 14:00 Uhr - Betstunde der Frauen in Nütterden
  • Sonntag, 16. Januar um 15:00 Uhr - Betstunde der Messdiener in Nütterden
  • Sonntag, 16. Januar um 15:45 Uhr - Betstunde der Kommunionkinder
  • Sonntag, 16. Januar um 16:30 Uhr - Betstunde der Männer in Nütterden
  • Sonntag, 16. Januar um 17:00 Uhr - Schlussandacht mit Chor in Nütterden

 

St. Antonius Abbas

Unsere Gemeinde hat sich den Namen Antonius Abbas gegeben. Abbas kommt aus dem Hebräischen und heißt Vater. Er wird Mönchsvater genannt, weil er am Anfang des abendländischen Mönchtums steht. Antonius stammt aus Ägypten. Er wurde im Jahr 251 oder 252 n.Chr. in Kome, einer kleinen Stadt im mittleren Ägypten geboren. Nach dem Tod seiner Eltern verschenkte er seinen Besitz an Bedürftige. Seiner Schwester gab er ihren Anteil. Er nahm das Wort Jesu ernst, das Jesus dem wohlhabenden jungen Mann sagte: "Wenn du vollkommen sein willst, dann gib deinen Besitz den Armen" (Lk 18,22). Antonius zog sich in die Wüste zurück und führte ein asketisches Leben. Viele Menschen seiner Zeit holten sich bei ihm Rat. Es schlossen sich ihm etliche junge Männer an, die ebenfalls Mönch wurden. Er verließ nur einmal die Wüste, um in Alexandria, einer Großstadt in Ägypten, gegen die Irrlehre des Arius zu predigen. Dabei unterstützte ihn der Kirchenlehrer Athanasius, der auch die Lebensbeschreibung des Antonius verfasste. Seine Bedeutung liegt darin, dass er verschiedene Einsiedler (Eremiten) zu Ordensgemeinschaften zusammenführte. Im Jahr 561 n.Chr. wurde sein Grab entdeckt und die Reliquien nach Alexandria überbracht. Bei einem Angriff der Sarazenen wurden sie nach Konstantinopel überführt und in Sicherheit gebracht. Um das Jahr 1000 kam der größte Teil der Reliquien nach Frankreich und wird dort in der Pfarrkirche Saint-Julien  in Arras aufbewahrt. Seit dem 14. Jahrhundert wird der hl. Antonius als Patron der Ritter und der Bauern verehrt.